Navigation
der Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz zur blauen Stunde, mit dem großen Baum und dem Lichterdach vor dem Dom
Foto: Eremeev, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Deutschland · Renania Settentrionale-Vestfalia · Kunststädte

Köln

die Stadt des Dreikönigsdoms am Rhein, mit den romanischen Kirchen und den Brauhäusern der Altstadt, dem Schokoladenmuseum am Hafen und der Seilbahn über den Fluss, und im Winter den Weihnachtsmärkten und dem Karneval, der am 11. November beginnt

5 Stellplätzezum Halten
18 Punktezu sehen
12 Terminesaisonal

Köln liegt am Rhein, im Rheinland, und ist die viertgrößte Stadt Deutschlands. Gegründet wurde es von den Römern: im Jahr 50 nach Christus erhob Kaiser Claudius die Siedlung der Ubier zur Stadt und gab ihr den Namen seiner Frau Agrippina, die hier geboren war: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Im Mittelalter war Köln die größte Stadt im deutschen Sprachraum, und seit 1164, als Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige aus Mailand mitbrachte, eines der großen Pilgerziele Europas: um sie zu bewahren, begann man 1248 den Dom, der erst 1880 fertig wurde. Der Krieg zerstörte fast die ganze Altstadt, und die zwölf großen romanischen Kirchen wurden bis in die Achtzigerjahre wieder aufgebaut. Heute geht man zu Fuß vom Dom an den Rhein: über die Brücke mit den Liebesschlössern, durch die Altstadt mit den bunten Häusern und den Kölsch-Brauhäusern, zum Schokoladenmuseum am alten Hafen. Von Mitte November bis Weihnachten hat die Stadt mehrere Weihnachtsmärkte, vor dem Dom, in der Altstadt mit der Eisbahn und am Hafen, und der Karneval, der am 11. November um 11:11 Uhr eröffnet wird, bricht im Februar los, mit Weiberfastnacht und dem Rosenmontagszug. Für alle, die mit dem Wohnmobil kommen, gibt es einen großen Stellplatz am Rhein, nördlich des Zentrums, an jedem Tag des Jahres geöffnet, etwa zehn Minuten mit der Stadtbahn vom Dom entfernt.

Übernachten

Stellplatz und Übernachtung

In Köln gibt es nur einen Stellplatz für Wohnmobile, den Reisemobilhafen in Riehl, am Rhein nördlich des Zentrums: 60 Plätze, an jedem Tag des Jahres geöffnet, mit Strom und Ver- und Entsorgung, aber ohne Toiletten. Campingplätze gibt es in der Stadt drei: den Berger in Rodenkirchen, auch im Winter geöffnet, aber vom 24. Dezember bis 1. Januar geschlossen, den städtischen Campingplatz in Poll, der von November bis Mitte März schließt, und den am Waldbad in Dünnwald, im Wald im Nordosten, der die Rezeptionszeiten auch für Oktober bis April angibt. Im Dezember übernachtet man in Riehl, beim Berger bis zum 23. oder in Dünnwald; im Karneval an denselben drei Orten, und in Riehl reserviert man besser. Wenn Köln voll ist, gibt es in Bonn einen einfachen Stellplatz vor dem Kongresszentrum, zwanzig Minuten mit dem Zug.

Reisemobilhafen Köln

An der Schanz, 50735 Köln-Riehl

der Platz einer Familie, am Rhein in Riehl, neben dem AXA-Hochhaus, nur für Wohnmobile: keine Wohnwagen, Zelte oder Autos. Er ist an jedem Tag des Jahres geöffnet. Es gibt weder Toiletten noch Duschen: man kommt nur mit einer funktionierenden Bordtoilette hinein. Ins Zentrum fährt man mit der Stadtbahn in etwa zehn Minuten, oder man geht zu Fuß oder fährt mit dem Rad am Rhein entlang; Zoo und Flora erreicht man zu Fuß. Reservieren kann man nur ab zwei Nächten, mindestens eine Woche vorher, mit sofortiger Zahlung, und nicht mit Anreise am Samstag; reservierbar sind 20 der 60 Plätze, an Silvester und im Karneval 25, die übrigen bleiben für alle, die ohne Reservierung kommen: der Betreiber empfiehlt, morgens oder zur Mittagszeit zu kommen, wenn die anderen abfahren. Das Telefon ist von 10:00 bis 20:00 Uhr besetzt. Das Reservierungsformular nimmt Wohnmobile von 4 bis 12 Metern an. Ohne grüne Plakette kommt man trotzdem hin: die Stadt gibt An der Schanz und den Kuhweg für alle frei, mit der Anfahrt von der A57 und über die Innere Kanalstraße; die Strecke am Rhein entlang, die der Betreiber von der A555 aus angibt, führt dagegen durch die Umweltzone

60 Stellplätze

StromWasserGrauwasserAbfall

18 Euro pro Nacht für das Wohnmobil, unabhängig von der Zahl der Personen, bis 13:00 Uhr am nächsten Tag, Müll inbegriffen; Strom 0,80 Euro pro Kilowattstunde, Wasser 1 Euro pro 100 Liter, Entsorgung 0,50 Euro. Der Betreiber nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 178 467 4591 · reisemobilhafen-koeln.de

50.962542, 6.986133

Camping Berger

Uferstraße 71, 50996 Köln-Rodenkirchen

der Campingplatz, der sich der älteste Deutschlands nennt, als Bootshaus am Rhein entstanden, am Weißer Rheinbogen, in einem Schutzgebiet in Rodenkirchen, im Süden der Stadt. Er hat Sanitäranlagen mit Duschen, auch barrierefrei, eine Küche, Waschmaschine und Trockner, Wohnmobilstellplätze mit befestigtem Untergrund und Entsorgung, ein Restaurant und einen Biergarten; der Laden ist von November bis März geschlossen. Die Bushaltestelle ist 500 Meter entfernt, die Straßenbahn 1,5 Kilometer. Die Anfahrt von der Autobahn, die A555 Richtung Bonn mit der ersten Ausfahrt Rodenkirchen, bleibt außerhalb der Umweltzone. Im Dezember ist er bis zum 23. geöffnet, und im Karneval ist er geöffnet, immer nach vorherigem Anruf

StromGrauwasserWCDuscheWaschraumWLAN

Nach der Preisliste 2026 11,50 Euro pro Erwachsenem, 13 Euro der Stellplatz für ein Wohnmobil bis 8 Meter, 15,50 bis 10 Meter, und 4 Euro Strom; dazu die städtische Übernachtungssteuer, 5 Prozent. Zwei Erwachsene mit einem Wohnmobil bis 8 Meter und Strom zahlen 42 Euro pro Nacht. Die warmen Duschen sind inbegriffen · +49 221 9355240 · camping-berger.koeln

50.891548, 7.024071

Campingplatz Stadt Köln

Weidenweg 35, 51105 Köln-Poll

der städtische Campingplatz, auf dem rechten Rheinufer, unter den alten Bäumen eines Schutzgebiets, mit Blick auf den Dom. Ins Zentrum geht man zu Fuß über die Autobahnbrücke bis zur Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer, auf der anderen Seite des Flusses, und fährt von dort mit der Linie 16 Richtung Dom; mit dem Rad sind es zwanzig Minuten. Die Schranke ist von 22:00 bis 8:00 Uhr geschlossen, die Anreise ist von 15:00 bis 20:00 Uhr, die Abreise bis Mittag; am Wochenende reserviert man nur beide Nächte zusammen. Im Dezember und im Karneval ist er geschlossen: von November bis Februar ist Winterpause, 2026 nimmt er nach dem 25. Oktober keine Reservierungen an, und 2027 öffnet er wieder am 18. März. Poll liegt in der Umweltzone

StromWCDuscheWaschraum

Nach der Preisliste der Saison 2026, mit der städtischen Übernachtungssteuer, 11,50 Euro pro Erwachsenem, 9,50 Euro für ein Wohnmobil bis 6,50 Meter, 12 bis 8 Meter, und 4,50 Euro pro Tag Strom: zwei Erwachsene zahlen 37 bis 39,50 Euro pro Nacht. Duschen, Toiletten, Warmwasser und Küche sind inbegriffen · +49 221 831966 · camping-koeln.de

50.902928, 6.990492

Campingplatz Waldbad Dünnwald

Peter-Baum-Weg 20, 51069 Köln-Dünnwald

der Campingplatz des Bürgervereins, im Dünnwalder Wald, im Nordosten der Stadt, neben dem Freibad, der Minigolfanlage und dem Wildpark. Er hat barrierefreie Sanitäranlagen, eine Ecke für Kleinkinder, Küche und Kiosk, und gegenüber ein Restaurant. Anreise ab 15:00 Uhr, Abreise bis 11:00 Uhr. Im Winter nennt die Preisliste 2026 die Rezeptionszeiten auch für Oktober bis April, aber der Campingplatz schreibt nicht ausdrücklich, dass er ganzjährig geöffnet ist: für Dezember und den Karneval ruft man an. Ins Zentrum: der Bus 154 hält am Waldbad, die Stadtbahnlinie 4 an der Haltestelle Leuchterstraße, 1,5 Kilometer entfernt, und die S11 in Köln-Dellbrück, 2,5 Kilometer. Ob es Ver- und Entsorgung für Wohnmobile gibt, sagt der Betreiber nicht. Dünnwald liegt in der Umweltzone

StromWCDuscheWLAN

Nach der Preisliste 2026, mit der städtischen Übernachtungssteuer, 9,50 Euro pro Erwachsenem und 9,50 Euro für ein Wohnmobil bis 7 Meter, 11,50 darüber; Strom nach Verbrauch, 0,80 Euro pro Kilowattstunde: zwei Erwachsene zahlen 28,50 Euro pro Nacht, dazu der Strom. Die Duschen kosten extra, und die Preisliste sagt nicht, wie viel · +49 221 603315 · waldbad-camping.de

50.995519, 7.059556

Wohnmobil-Stellplatz am WCCB, Bonn

Charles-de-Gaulle-Straße 5, 53113 Bonn

ein einfacher Stellplatz auf dem Parkplatz des Kongresszentrums in Bonn, am Rhein, neben dem Park der Rheinaue, ohne Höhenbegrenzung an der Einfahrt. Reservieren kann man nicht. Es gibt weder Strom noch Toiletten; für die Kassetten gibt es Spülkabinen mit Wasser, kostenlos. Zelte, Markisen und Grillen sind verboten. Die Straßenbahn ist 900 Meter entfernt, das Zentrum von Bonn 3 Kilometer, und von Bonn nach Köln braucht der schnellste Zug zwanzig Minuten. Der Betreiber veröffentlicht keine Winterschließung. Es ist die Reserve, wenn Riehl voll ist

bis zu 10

Chemietoilette

16 Euro pro 24 Stunden für ein Wohnmobil bis 8 Meter, 20 Euro darüber, am Parkscheinautomaten, höchstens drei Tage. Das ist der Tarif auf der Seite des Betreibers 2026; die Platzordnung vom September 2024 nannte noch 12 Euro · +49 228 9267 0 · worldccbonn.com

50.718278, 7.130639

Unterwegs

Wie man sich bewegt

In Köln bleibt das Wohnmobil auf dem Stellplatz oder dem Campingplatz, und in der Stadt fährt man mit Stadtbahn oder Straßenbahn oder geht zu Fuß am Rhein entlang: das Zentrum um den Dom ist klein, und fast die ganze Stadt liegt in einer Umweltzone, in die man nur mit der grünen Plakette fahren darf.

  • Aus Italien durch die Schweiz: von Chiasso über den Gotthard, Basel und dann in Deutschland am Rhein entlang. Man braucht die Schweizer Autobahnvignette, 40 Franken: die von 2026 gilt vom 1. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027, für den Karneval im Februar braucht man also schon die von 2027. Über 3,5 Tonnen gilt die Vignette nicht: man zahlt die pauschale Schwerverkehrsabgabe mit der App Via, für jeden Tag in der Schweiz, mindestens 25 Franken
  • Aus Italien durch Österreich: über den Brenner, Innsbruck und Kufstein Richtung München. Die österreichische 10-Tages-Vignette kostet 12,80 Euro, dazu die Maut der Brennerautobahn, 12,50 Euro, für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen; über 3,5 Tonnen zahlt man in Österreich pro Kilometer mit der GO-Box
  • In Deutschland zahlt ein Wohnmobil über 3,5 Tonnen keine Lkw-Maut, die nur für Fahrzeuge gilt, die Güter befördern. Wer ein Fahrzeug hat, das die Kontrollsäulen für einen Lkw halten könnten, meldet es bei Toll Collect als mautfrei an, online und kostenlos, für zwei Jahre; die Anmeldung ist nicht Pflicht
  • Die Umweltzone umfasst 137 Quadratkilometer: auf der linken Rheinseite die ganze Stadt bis zum Militärring und einige Stadtteile darüber hinaus, auf der rechten Rheinseite Deutz, Mülheim, Kalk, Poll, Dünnwald und viele andere Stadtteile. Hineinfahren darf man nur mit der grünen Plakette, die für alle Fahrzeuge gilt, auch ausländische und Wohnmobile, bei jedem Gewicht; ohne sie kostet es 100 Euro Bußgeld. Die Plakette bestellt man vor der Abfahrt online bei den Prüforganisationen, etwa TÜV oder DEKRA, mit dem Fahrzeugschein, und sie kommt per Post. Die Autobahnen bleiben außerhalb der Zone, und die Stadt gibt einige Durchgangsstraßen für alle frei, darunter die Zufahrt zum Stellplatz in Riehl
  • Im Wohnmobil übernachten außerhalb der Stellplätze: in Deutschland ist eine Nacht zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit, höchstens zehn Stunden, überall erlaubt, wo das Parken nicht verboten ist; Stühle, Tisch und Markise herausstellen oder grillen ist es nicht. In Köln gibt es einen Stellplatz und drei Campingplätze, und man fährt dorthin
  • Bus und Bahn: seit dem 1. Juni 2026 gilt der neue Tarif im Rheinland. In der Stadt kostet das Einzelticket 4 Euro, das 24-Stunden-Ticket für eine Person 9,60 Euro und das 24-Stunden-Ticket für fünf Personen 19,20 Euro: es gilt 24 Stunden ab der Entwertung, nicht bis zum Ende des Tages. Kinder unter sechs Jahren fahren gratis
  • Vom Stellplatz ins Zentrum: von Riehl mit der Stadtbahn in etwa zehn Minuten, oder zu Fuß am Rhein entlang; von Poll mit der Linie 16 ab der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer, jenseits der Brücke; von Rodenkirchen mit der Straßenbahn, 1,5 Kilometer entfernt; von Dünnwald mit dem Bus 154 bis zur Linie 4 oder zur S11
  • An den Karnevalstagen wird das Zentrum gesperrt: 2026 waren Altstadt und Innenstadt an Weiberfastnacht von den frühen Morgenstunden bis 18:00 Uhr abgesperrt, am Sonntag ab 6:00 Uhr und am Rosenmontag ab 5:30 Uhr; die Deutzer Brücke war gesperrt, und die Parkhäuser um den Dom und am Neumarkt waren nicht erreichbar. Das Wohnmobil bleibt stehen, und ins Zentrum fährt man mit Bus und Bahn. 2027 fällt Weiberfastnacht auf den 4. Februar und der Rosenmontag auf den 8.

Sehen

Sehenswürdigkeiten

Der Rundgang zu Fuß beginnt auf dem Domplatz, vor dem Hauptbahnhof: der Dom und das Museum Ludwig, dann über die Hohenzollernbrücke bis zum KölnTriangle, am anderen Ufer, um die Stadt von oben zu sehen. Über dieselbe Brücke geht es zurück und am Fluss entlang hinunter bis Groß St. Martin und in die Altstadt: Alter Markt und Heumarkt, das Rathaus, St. Maria im Kapitol, und weiter am Rhein das Schokoladenmuseum, das Sportmuseum und die Kranhäuser im Rheinauhafen. Das sind etwa viereinhalb Kilometer. Ein zweiter Rundgang, etwa drei Kilometer, führt vom Dom nach Westen: St. Gereon, das EL-DE-Haus, das 4711-Haus und das Römisch-Germanische Museum in seinem Interimsquartier, und über die Hohe Straße, die Einkaufsstraße, zurück zum Dom. Zoo, Flora und Seilbahn liegen im Norden, mit der Straßenbahnlinie 18. Tippen Sie auf einen Punkt der Karte, um den Eintrag darunter zu öffnen.

1

Kölner Dom

Kirche · Eintritt kostenpflichtig · 50.94139, 6.95833

Domplatte, 50667 Köln

die gotische Kathedrale, das Wahrzeichen der Stadt, am 15. August 1248 begonnen, um die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufzunehmen. Um 1520 kam der Bau zum Stillstand und ruhte mehr als dreihundert Jahre, mit dem alten Holzkran auf dem Turm; 1842 ging es weiter, und 1880 wurde die Vollendung des Doms gefeiert, mit den beiden 157 Meter hohen Türmen. Hinter dem Hochaltar steht der Dreikönigenschrein, um 1190 bis 1225, zum Teil von Nikolaus von Verdun, der größte erhaltene Reliquienschrein des Mittelalters; dazu das Gerokreuz, um 970, der Altar der Stadtpatrone von Stefan Lochner und, im Südquerhaus, das große Fenster aus farbigen Quadraten von Gerhard Richter, von 2007. Im Krieg trafen ihn 14 schwere Bomben und mehr als 70 Brandbomben, aber er blieb stehen. Der Aufstieg auf den Südturm sind 533 Stufen, ohne Aufzug, bis zur Plattform in etwa 100 Metern Höhe, vorbei an den Glocken; Kinder steigen mit den Eltern hinauf, wenn sie es allein schaffen, und unten gibt es keinen Platz, um den Kinderwagen abzustellen. Die Schatzkammer liegt in den mittelalterlichen Gewölbekellern unter der Sakristei. Hinein darf man nur mit kleinen Rucksäcken, bis 40 mal 35 Zentimeter. Im Dezember steht auf dem Roncalliplatz, an der Südseite, der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom.

Öffnungszeiten zum Beten betritt man den Dom durch das Nordportal, auf der Bahnhofsseite, in der Regel von 6:00 bis 20:00 Uhr. Die Besichtigung, durch das Hauptportal, werktags von 10:00 bis 17:45 Uhr, mit dem letzten Einlass um 17:30 Uhr, sonntags und an kirchlichen Feiertagen von 13:30 bis 16:30 Uhr; während der Gottesdienste keine Besichtigung. Der Südturm von November bis Februar 9:00-16:00, von März bis Oktober 9:00-18:00, mit dem letzten Einlass eine halbe Stunde vorher. Die Schatzkammer ganzjährig 10:00-18:00. Turm und Schatzkammer sind geschlossen am 1. Januar, am 11. November, am 24., 25. und 31. Dezember und im Karneval an Weiberfastnacht, am Samstag, am Sonntag und am Rosenmontag · seit dem 1. Juli 2026 kostet die Besichtigung des Doms 12 Euro, ermäßigt 6 für Studierende; unter 14 Jahren gratis. Der Turm 8 Euro, ermäßigt 4; die Schatzkammer 8 Euro, ermäßigt 4; Turm und Schatzkammer zusammen 12 Euro, ermäßigt 6; unter 14 Jahren gratis. Ein Familienticket gibt es nicht. Man kauft online bis drei Monate im Voraus oder an der Kasse auf dem Roncalliplatz, täglich 9:00-17:30. Beten, die Messe besuchen und eine Kerze anzünden bleiben frei, durch das Nordportal · +49 221 17940-100 · koelner-dom.de · tickets@koelner-dom.de

HinbringenWikipedia
2

Museum Ludwig

Museum · Eintritt kostenpflichtig · 50.94083, 6.96028

Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, zwischen Dom und Rhein, in dem 1986 eröffneten Bau mit den gewellten Dächern, unter dem auch der Konzertsaal der Philharmonie liegt. Es geht auf die Schenkung der Sammler Peter und Irene Ludwig zurück, vor allem Pop Art, zu der die russische Avantgarde und Hunderte Werke von Picasso kamen. Es hat eine der größten Pop-Art-Sammlungen Europas, eine der größten Picasso-Sammlungen der Welt, den deutschen Expressionismus und die Fotografie. Für Kinder und Jugendliche ist es das einfachste Museum der Stadt: Warhol und Lichtenstein versteht man in jedem Alter, unter 18 Jahren zahlt man nichts, und es gibt einen Audioguide für Kinder.

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00, auch an Feiertagen; am ersten Donnerstag im Monat bis 22:00. Montags geschlossen, außer an Feiertagen. Die Öffnungszeiten an Weihnachten, Silvester und im Karneval veröffentlicht das Museum nicht · 15,40 Euro, ermäßigt 10,40 für Studierende; bis 18 Jahre gratis. Am ersten Donnerstag im Monat ab 17:00 Uhr 7 Euro. Eine andere Seite der Website nennt noch 13,50 Euro, ermäßigt 9,50. Das Museum nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 221 221-26165 · museum-ludwig.de · info@museum-ludwig.de

3

Hohenzollernbrücke

Spaziergang · Eintritt frei · 50.94139, 6.96556

die Brücke mit den eisernen Bögen, die die Züge vom Hauptbahnhof ans andere Ufer bringt, 1911 eingeweiht, in einer Achse mit dem Dom. 1945 wurde sie gesprengt und nur für die Bahn wieder aufgebaut; Fußgänger gehen auf den beiden Gehwegen an den Seiten, neben den Gleisen, und mit etwa 1.500 Zügen am Tag ist sie die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands. Seit 2008 hängen an den Gittern des Gehwegs die Liebesschlösser, heute Hunderttausende. An beiden Brückenköpfen stehen die Reiterstandbilder der Hohenzollernkönige und -kaiser. Vom anderen Ufer, in Deutz, hat man den berühmtesten Blick auf den Dom über dem Fluss.

HinbringenWikipedia
4

KölnTriangle

Aussichtspunkt · Eintritt kostenpflichtig · 50.94040, 6.97167

Ottoplatz 1, 50679 Köln

das Glashochhaus am Deutzer Ufer, 103 Meter hoch, 2006 fertiggestellt, mit einer Aussichtsplattform im 29. Stock, in mehr als 100 Metern Höhe. Von dort oben sieht man den Dom gegenüber, ganz, mit der Hohenzollernbrücke und der Altstadt darunter. Während des Baus, 2004, setzte die UNESCO den Dom wegen der an diesem Ufer geplanten Hochhäuser auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes und nahm ihn 2006 wieder herunter, als die Pläne überarbeitet wurden. Im Winter, bei Sonnenuntergang, mit dem beleuchteten Dom, ist die beste Zeit. Von der Brücke ist man zu Fuß in etwa zehn Minuten dort.

Öffnungszeiten von Oktober bis April täglich 11:00-20:00; von Mai bis September 11:00-20:00, freitags und samstags bis 22:00. Geschlossen bei Sturm und Gewitter, und für Besucher an Weiberfastnacht, am Rosenmontag, am 24. und 31. Dezember · 5 Euro, Studierende und Gruppen ab 5 Personen 4 Euro; bis 12 Jahre gratis. Der Betreiber nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 221 355004-100 · koelntrianglepanorama.de · empfang@koelntriangle.de

5

Groß St. Martin

Kirche · Eintritt frei · 50.93849, 6.96184

An Groß St. Martin 9, 50667 Köln

die romanische Kirche mit dem großen viereckigen Turm und den vier Ecktürmchen, die in der Stadtansicht vom Fluss aus neben dem Dom steht. Sie wurde ab etwa 1150 auf den Fundamenten eines römischen Lagerhauses gebaut, auf einer damaligen Rheininsel, und war bis 1802 eine Benediktinerabtei. Die Bomben von 1942 und 1943 rissen sie auf; der Turm wurde bis 1965 wiederhergestellt, und die Kirche erst 1985 neu geweiht. Der Chor ist ein Kleeblattchor, wie in St. Maria im Kapitol, und darunter besichtigt man die römischen Ausgrabungen; ob sie Eintritt kosten, sagt die Website nicht. Sie ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen der Stadt.

Öffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag 13:00-17:25; freitags und samstags 10:00-12:30 und 13:00-17:25; sonntags 13:00-18:00. Während der Gottesdienste keine Besichtigung. Für Montag nennt die Kirche keine Öffnungszeiten, und für Weihnachten und Karneval veröffentlicht sie keine besonderen Zeiten · +49 221 28361-65 · romanische-kirchen-koeln.de · sekretariat@romanische-kirchen-koeln.de

6

Alter Markt und Heumarkt

Platz · Eintritt frei · 50.93860, 6.96002

Alter Markt, 50667 Köln

die beiden Marktplätze der Altstadt, auf dem Rheinarm, den die Römer aufgeschüttet hatten, dort, wo ihr Hafen lag. Der Alter Markt ist lang und schmal, mit den schmalen, bunten Häusern; der Heumarkt, gleich südlich, ist breiter, mit dem Reiterstandbild König Friedrich Wilhelms III. Hier ist das Herz des Karnevals: am 11. November um 11:11 Uhr wird hier die Session eröffnet, und das Dreigestirn des neuen Jahres, Prinz, Bauer und Jungfrau, stellt sich vor, und an Weiberfastnacht beginnt um 11:11 Uhr auf dem Alter Markt der Straßenkarneval. Ab Ende November sind die beiden Plätze der Weihnachtsmarkt der Heinzelmännchen, der Kölner Sagengestalten, mit dem Riesenrad und, auf dem Heumarkt, der Eisbahn, die bis Januar geöffnet ist. Ringsum liegen die Kölsch-Brauhäuser.

HinbringenWikipedia
7

Historisches Rathaus

Baudenkmal · Eintritt frei · 50.93800, 6.95930

Rathausplatz, 50667 Köln

das Rathaus der Stadt, schon im 12. Jahrhundert erwähnt, mitten im damaligen jüdischen Viertel. Der gotische Bau mit dem Hansasaal stammt von etwa 1330: hier schlossen 1367 die Hansestädte ihr Bündnis gegen den König von Dänemark. Der gotische Ratsturm, 61 Meter hoch, wurde von 1407 bis 1414 von den gerade an die Macht gekommenen Zünften gebaut, und die Renaissancelaube davor stammt von 1569 bis 1573. Unter der Turmuhr, zum Alter Markt hin, sitzt der Platzjabbek, ein Kopf mit Hut, der zu jeder vollen Stunde die Zunge herausstreckt: Kinder warten gern darauf. Das Glockenspiel des Turms spielt um 9, 12, 15 und 18 Uhr. Davor, unter dem Platz, entsteht das Museum über das mittelalterliche jüdische Viertel und den Palast des römischen Statthalters, das noch nicht geöffnet ist.

Öffnungszeiten das Gebäude ist montags, mittwochs und donnerstags 8:00-16:00 geöffnet, dienstags 8:00-18:00, freitags 8:00-12:00; wegen der Bauarbeiten am Museum unter dem Platz ist der Eingang vorübergehend am Alter Markt. Die Säle sieht man nur bei den Führungen der städtischen Museen, deren Termine auf ihrer Website stehen · stadt-koeln.de

8

St. Maria im Kapitol

Kirche · Eintritt frei · 50.93464, 6.95861

Kasinostraße 6, 50676 Köln

die größte der zwölf romanischen Kirchen, an der Stelle des römischen Tempels für Jupiter, Juno und Minerva, des Kapitols der Stadt, daher der Name. Die heutige Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert, 1065 geweiht, und ist die älteste der Kirchen mit Kleeblattchor zwischen Rhein und Maas. Im südlichen Seitenschiff steht die geschnitzte Holztür von etwa 1060, mit Szenen aus dem Leben Christi, eine der bedeutendsten Holztüren der Kunstgeschichte. Sie war nach dem Dom die zweite Kirche der Stadt: der Erzbischof feierte hier die erste Weihnachtsmesse. Im Krieg zerstört, wurde der Chor erst zu Weihnachten 1984 wieder für den Gottesdienst geöffnet.

Öffnungszeiten täglich 9:00-18:00; während der Gottesdienste keine Besichtigung · +49 221 28361-65 · maria-im-kapitol.de · sekretariat@romanische-kirchen-koeln.de

9

Schokoladenmuseum

Museum · Eintritt kostenpflichtig · 50.93220, 6.96427

Am Schokoladenmuseum 1a, 50678 Köln

das Museum der Schokolade, in Form eines gläsernen Schiffs, an der Spitze der Halbinsel im alten Hafen, 1993 von Hans Imhoff eröffnet, dem Inhaber der Schokoladenfabrik Stollwerck. Es erzählt die Geschichte des Kakaos von den Maya und Azteken bis heute, hat ein Tropenhaus mit Kakaobäumen und eine kleine gläserne Fabrik, in der man sieht, wie die Tafeln entstehen. Der Schokoladenbrunnen ist drei Meter hoch, und die Mitarbeiter tauchen Waffeln für die Besucher hinein. Es ist das Museum für Kinder, und das vollste: man kauft am besten online und kommt früh am Morgen oder spät am Nachmittag. Von Mitte November bis Anfang Januar steht vor dem Museum der Hafen-Weihnachtsmarkt.

Öffnungszeiten täglich 10:00-18:00, letzter Einlass eine Stunde vorher. Montags geschlossen von Januar bis Ende März und in der ersten Novemberhälfte, vor dem Weihnachtsmarkt: 2026 am 2., 9. und 16. November. Geschlossen am 24. und 25. Dezember; am 31. Dezember 10:00-16:00, am 1. Januar 10:00-18:00. Im Karneval ändern sich die Öffnungszeiten, und das Museum veröffentlicht sie später · Montag bis Freitag 17,50 Euro, bis 18 Jahre 10 Euro, Familie, zwei Erwachsene und ihre Kinder bis 18 Jahre, 35 Euro; samstags, sonntags und an Feiertagen 19 Euro, 11,50 und 38 Euro. Unter 6 Jahren gratis. Das Museum nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 221 931888-0 · schokoladenmuseum.de · service@schokoladenmuseum.de

HinbringenWikipedia
10

Deutsches Sport & Olympia Museum

Museum · Eintritt kostenpflichtig · 50.93117, 6.96465

Im Zollhafen 1, 50678 Köln

das nationale Museum des deutschen Sports, neben dem Schokoladenmuseum, in einem Zollhallengebäude von 1898, 1999 eröffnet. Es erzählt auf zwei Etagen den Sport von den antiken Olympischen Spielen bis heute, aber vor allem wird gespielt: die Torwand aus dem Aktuellen Sportstudio, ein Fahrrad im Windkanal, ein Boxring, und auf dem Dach zwei Sportflächen, im Eintritt inbegriffen, mit dem Rhein davor. Im Karneval ist es geschlossen, und montags außerhalb der Schulferien.

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10:00-18:00; montags nur in den Schulferien des Landes geöffnet. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember, am 1. Januar und im Karneval · 10,50 Euro, Studierende 7,50, Senioren 9,50; unter 6 Jahren gratis. Mit dem Familienticket, mindestens ein Erwachsener und ein Kind, 9,50 Euro pro Erwachsenem und 6,50 pro Kind. Das Museum nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 221 33609-0 · sportmuseum.de · besucher@sportmuseum.de

11

Rheinauhafen und die Kranhäuser

Spaziergang · Eintritt frei · 50.92741, 6.96622

Im Zollhafen, 50678 Köln

der alte Güterhafen der Stadt, auf der Halbinsel am Rhein südlich der Altstadt, umgebaut: die Lagerhäuser aus dem 19. Jahrhundert sind Büros, Wohnungen und Museen, und die Straße am Wasser ist eine Promenade für Fußgänger. Die drei Kranhäuser sind drei 61 Meter hohe Hochhäuser in Form eines umgedrehten L, von 2006 bis 2010 gebaut, zur Erinnerung an die Hafenkräne, mit dem Ausleger über dem Fluss. Am Anfang der Halbinsel stehen die Drehbrücke und der Malakoffturm des alten Hafens, neben dem Schokoladenmuseum. Es ist der Spaziergang für den Nachmittag nach den beiden Museen.

12

St. Gereon

Kirche · Eintritt frei · 50.94322, 6.94597

Gereonskloster, 50670 Köln

die ungewöhnlichste Kirche Kölns, außerhalb der römischen Stadtmauer, auf dem ältesten Friedhof der Stadt. Ihr Kern ist ein ovaler Bau aus dem 4. Jahrhundert, einer der ältesten Sakralbauten Deutschlands; um 1220 wurde er zu einem Zehneck mit Kuppel erhöht, der größten Kuppel des Mittelalters nördlich der Alpen. Die Legende verbindet sie mit dem heiligen Gereon und den Märtyrern der Thebäischen Legion und lässt sie von Helena gründen, der Mutter Konstantins. In der Krypta liegt der Mosaikfußboden aus dem 11. Jahrhundert, und in der Taufkapelle sind die Wandmalereien von 1242 bis 1245. Sie wurde nach dem Krieg bis 1985 wieder aufgebaut, mit modernen Glasfenstern.

Öffnungszeiten in der Regel täglich 10:00-18:00, dank der Ehrenamtlichen, die sie offen halten; während der Gottesdienste keine Besichtigung · +49 221 28361-65 · romanische-kirchen-koeln.de · sekretariat@romanische-kirchen-koeln.de

13

EL-DE-Haus, das NS-Dokumentationszentrum

Museum · Eintritt kostenpflichtig · 50.94062, 6.95018

Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

das Haus, das von Dezember 1935 bis 1945 Sitz und Gefängnis der Kölner Gestapo war: der Name kommt von den Initialen des Bauherrn, des Goldschmieds Leopold Dahmen. Im Keller sind die zehn Zellen erhalten, und an den Wänden Hunderte Inschriften der Gefangenen, die dort Wochen und Monate blieben. Seit 1988 ist es das Dokumentationszentrum der Stadt zum Nationalsozialismus, mit der Ausstellung über das Leben in Köln unter dem Regime. Der Besuch ist bedrückend: er eignet sich für Jugendliche ab etwa elf Jahren, weniger für kleine Kinder.

Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10:00-18:00; samstags, sonntags und an Feiertagen 11:00-18:00; am ersten Donnerstag im Monat 10:00-22:00. Geschlossen montags, am 24., 25. und 31. Dezember und am 1. Januar, und im Karneval an Weiberfastnacht, am Sonntag und am Rosenmontag · 4,50 Euro, ermäßigt 2 für Studierende; Schülerinnen und Schüler haben freien Eintritt. Der Audioguide 2 Euro. Das Museum nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 221 221-26332 · nsdok.de · nsdok@stadt-koeln.de

14

4711-Haus

Museum · Eintritt frei · 50.93858, 6.95242

Glockengasse 4, 50667 Köln

das Haus des berühmtesten Kölnisch Wassers der Welt, mit der neugotischen Fassade in Grün und Gold. Der Name ist eine Hausnummer: Wilhelm Mülhens eröffnete die Fabrik 1792, und als die Franzosen, die die Stadt besetzt hatten, alle Häuser durchnummerierten, bekam seines die Nummer 4711. Die französischen Nummern verschwanden, der Name blieb. Das heutige Gebäude stammt von 1964, nach dem Vorbild des 1943 zerstörten nachgebaut. Drinnen steht der Brunnen, aus dem das Kölnisch Wasser fließt und an dem man sich die Hände benetzt; draußen spielt zu jeder vollen Stunde das Glockenspiel, und die Figuren ziehen vorbei. Zehn Minuten, zwischen Dom und Römisch-Germanischem Museum.

Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9:30-18:30, samstags 9:30-18:00; sonntags geschlossen. Die Öffnungszeiten an Weihnachten und im Karneval sind nicht veröffentlicht. Die öffentliche Führung samstags um 13:00 Uhr · Laden, Brunnen und Glockenspiel sind frei; die historische Führung, etwa 50 Minuten, kostet 8,50 Euro. Das Haus nennt das Jahr der Preisliste nicht · +49 221 27099911 · 4711.com · Dufthaus4711@m-w.de

15

Römisch-Germanisches Museum im Belgischen Haus

Museum · Eintritt kostenpflichtig · 50.93570, 6.95034

Cäcilienstraße 46, 50667 Köln

das römische Museum der Stadt. Sein Stammhaus neben dem Dom, 1974 über dem Dionysosmosaik gebaut, ist wegen der Sanierung geschlossen und öffnet nicht vor 2030 wieder; geschlossen sind auch das Mosaik und das Grabmal des Poblicius, die man vom Platz aus sah. Seit 2019 ist ein Teil der Sammlung hier, im ehemaligen belgischen Konsulat nahe dem Neumarkt: das Leben in der römischen Stadt, von der Vorgeschichte bis zum frühen Mittelalter, und die größte Sammlung römischer Gläser der Welt. Für eine Familie ist es der Besuch für den Regentag, zwei Straßenbahnhaltestellen vom Dom entfernt.

Öffnungszeiten Mittwoch bis Montag 10:00-18:00; dienstags geschlossen. Am ersten Donnerstag im Monat 10:00-22:00. Die Öffnungszeiten an Weihnachten, Silvester und im Karneval veröffentlicht das Museum nicht · 6 Euro, ermäßigt 3,50; Schulklassen haben freien Eintritt. Zu Kindern sagt die Preisliste nichts, und auch das Jahr nennt sie nicht · +49 221 221-28094 · roemisch-germanisches-museum.de · rgm@stadt-koeln.de

16

Kölner Zoo

Park · Eintritt kostenpflichtig · 50.95822, 6.97303

Riehler Straße 173, 50735 Köln

der 1860 eröffnete Zoo, der drittälteste unter den noch bestehenden in Deutschland, im Stadtteil Riehl, nördlich des Zentrums. Am Ende des Krieges war er fast zerstört, mit 133 Bombenkratern und 23 lebenden Tieren. Heute hat er den Elefantenpark, das Aquarium mit dem Insektarium, das Madagaskarhaus und seit 2026 die neue Giraffenanlage und das Drachenhaus mit den Komodowaranen. Kinder bis 12 Jahre kommen nur mit einem Erwachsenen hinein. Im Winter ist er täglich geöffnet, und mit den warmen Tierhäusern lohnt er auch bei Kälte einen halben Tag. Daneben liegt die Flora, und gegenüber die Seilbahn über den Rhein.

Öffnungszeiten im Winter, von November bis Februar, 9:00-17:00, letzter Einlass 16:30; von März bis Oktober 9:00-18:00. An Heiligabend und Silvester 9:00-14:00. Von Schließungen an Weihnachten oder im Karneval sagt der Zoo nichts · der Preis ändert sich je nach Tag, und online ist es günstiger: früh online gekauft ab 22,50 Euro für Erwachsene, ab 10,50 für Kinder von 4 bis 12 Jahren, ab 16,10 für Studierende und Senioren; an der Kasse 29,50, 15 und 23 Euro. Bis 3 Jahre gratis. Das Ticket gilt für Zoo und Aquarium, und das online gekaufte schließt Bus und Bahn im Netz von Köln und Bonn ein. Ein Familienticket gibt es nicht · +49 221 7785-114 · koelnerzoo.de · besucherservice@koelnerzoo.de

17

Flora

Park · Eintritt frei · 50.95932, 6.97194

Amsterdamer Straße 34, 50735 Köln

der botanische Garten der Stadt, neben dem Zoo, 1864 eröffnet, mit dem Festhaus in der Mitte, das ebenfalls Flora heißt. Mehr als zehntausend Pflanzenarten auf mehr als elf Hektar, die Themengärten und die exotischen Bäume, die im Gründungsjahr gepflanzt wurden. Im Winter lohnen die tropischen Gewächshäuser und das Wüstenhaus, warm und kostenlos. Man verbindet sie am selben Vormittag mit dem Zoo.

Öffnungszeiten der Garten öffnet täglich um 8:00 Uhr; von Oktober bis März schließt er um 17:00 Uhr, im April und Mai um 20:00, im Juni und Juli um 21:00, im August und September um 20:00. Die Gewächshäuser täglich 10:00-18:00, im Winter 10:00-16:00 · Eintritt frei · +49 221 56089-0 · stadt-koeln.de

18

Kölner Seilbahn

Sehenswürdigkeit · Eintritt kostenpflichtig · 50.95714, 6.97350

Riehler Straße 180, 50735 Köln

die Kabinenseilbahn, die neben der Zoobrücke über den Rhein führt, von der Station gegenüber dem Zoo zum Rheinpark in Deutz: 935 Meter in etwa sechs Minuten, in den kleinen bunten Kabinen, mit dem Dom und der Stadt im Hintergrund. Sie stammt von 1957, für die Bundesgartenschau gebaut; 1963 wurde sie für den Bau der Brücke abgebaut und kam 1966 zurück, länger. Betrieben wird sie von den städtischen Verkehrsbetrieben. Für eine Familie, die im Dezember kommt, zählt der Kalender: sie fährt nur an den Adventswochenenden.

Öffnungszeiten 2026 vom 12. März bis Anfang November täglich 10:00-18:00, letzte Fahrt um 17:45 Uhr. Im Winter steht sie still, außer an den vier Adventswochenenden, samstags und sonntags 10:00-18:00: 2026 am 28. und 29. November, am 5. und 6., am 12. und 13., am 19. und 20. Dezember · nach der Preisliste 2026 Erwachsene 5,50 Euro für die einfache Fahrt und 9,50 für Hin- und Rückfahrt; Kinder von 4 bis 12 Jahren 3,30 und 4,80. Ab 4 Personen gilt der Gruppenpreis: Erwachsene 5 und 8,50 Euro, Kinder 2,70 und 4,30. Bezahlt wird nur an der Kasse, ohne Reservierung · +49 221 5474183 · koelner-seilbahn.de · info@koelner-seilbahn.de

Wann

Veranstaltungen

Köln hat zwei Festsaisons, die sich berühren. Am 11. November um 11:11 Uhr wird die Karnevalssession eröffnet, in denselben Wochen, in denen die Kinder in den Vierteln mit den Martinslaternen ziehen; wenige Tage später öffnen die Weihnachtsmärkte, der am Dom und ein halbes Dutzend weitere im Zentrum, mit der Eisbahn auf dem Heumarkt bis Januar. Im Februar geht der Karneval für sechs Tage auf die Straße, von Weiberfastnacht bis zum Rosenmontagszug. Im Sommer finden die Feste am Rhein und in den Messehallen statt: der Pride im Juli, das Feuerwerk der Kölner Lichter Ende Juli, die gamescom im August.

Als Nächstes: Deutzer Kirmes · 24 Okt - 1 Nov

24 Okt › 1Nov

Deutzer Kirmes

im Frühling und Ende Oktober

die Kirmes von Köln, auf der Wiese am rechten Rheinufer zwischen Deutzer Brücke und Severinsbrücke, mit dem Dom gegenüber. Sie findet zweimal im Jahr statt, im Frühling und im Herbst. Der Eintritt ist frei, bezahlt wird pro Fahrgeschäft. Die Öffnungszeiten der Herbstkirmes hat der Veranstalter noch nicht veröffentlicht; die Stadt nennt 11:00 bis 22:00 Uhr. Die Uferstraße ist für Autos gesperrt, solange die Kirmes geöffnet ist: man kommt mit Bus und Bahn oder zu Fuß über die Brücke

5-8Nov

ART COLOGNE

im November

die älteste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst der Welt, in den Messehallen in Deutz, mit dem Eingang Süd gegenüber dem Bahnhof Köln Messe/Deutz. Seit 2026 findet sie im November statt und nicht mehr im April. Geöffnet ist sie freitags und samstags von 11:00 bis 19:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr, und am Donnerstagabend ist die Vernissage, von 16:00 bis 20:00 Uhr. 2026 kostet das Tagesticket online 34 Euro, ermäßigt 29 für Studierende, Jugendliche ab 13 Jahren und alle über 65; die Vernissage 60. Es gibt Führungen, auch für Kinder, gegen Aufpreis. Am Eingang werden die Taschen kontrolliert, und Essen und Hunde sind nicht erlaubt

7Nov

Kölner Museumsnacht

im November

die Nacht der Museen: einen Abend lang haben die Museen der Stadt und einige ungewöhnliche, eigens hergerichtete Orte bis ein Uhr nachts geöffnet, mit Führungen, Musik und Workshops. 2026 kostet das Ticket 20 Euro

11Nov

Elfter im Elften

am 11. November

die Eröffnung der Karnevalssession, auf dem Heumarkt und dem Alter Markt, in der Altstadt. Einlass ist ab 9:00 Uhr, um 11:11 Uhr gibt es den Countdown mit Konfettiregen, dann spielen auf der Bühne die Karnevalsbands, und das Dreigestirn der Session, Prinz, Bauer und Jungfrau, stellt sich vor, bis 20:00 Uhr. Die beiden Plätze fassen etwa dreißigtausend Menschen, und man kommt nur mit Ticket hinein: 2026 von 11,11 Euro für den hinteren Bereich bis 39 Euro vor der Bühne, dazu 5 Euro Gebühr pro Bestellung, über die Website des Veranstalters. Glas ist verboten, und auf den Heumarkt darf man weder Essen noch Getränke mitbringen. An diesem Tag ist die ganze Stadt kostümiert unterwegs, auch außerhalb der Plätze

13 Nov › 10Jan

Die anderen Weihnachtsmärkte

von Mitte November bis Anfang Januar

die anderen Weihnachtsmärkte im Zentrum, alle zu Fuß voneinander erreichbar und alle ohne Eintritt. Heinzels Wintermärchen, nach Angabe der Veranstalter der größte, auf dem Alter Markt und dem Heumarkt, mit mehr als hundert Hütten rund um die Heinzelmännchen, die Kölner Sagengestalten: täglich von 11:00 bis 22:00 Uhr. Auf dem Alter Markt endet er am 23. Dezember, auf dem Heumarkt bleibt er bis zum zweiten Wochenende im Januar, an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag geschlossen. Auf dem Heumarkt liegt die Eisbahn unter freiem Himmel, von 11:00 bis 21:45 Uhr, mit Bahnen zum Eisstockschießen und der Eislaufschule für Kinder; 2026 kostet sie werktags 9,50 Euro und am Wochenende 11,50, Kinder von 5 bis 12 Jahren 6 Euro, unter 5 Jahren ist der Eintritt frei, und Leihschlittschuhe kosten 6,50 Euro, 5,50 für Kinder. Dazu gibt es das Riesenrad, ein historisches Karussell und das Weihnachtspostamt für die Wunschzettel. Der Markt der Engel auf dem Neumarkt, unter einem Himmel aus Lichtersternen, mit Engeln auf Stelzen und den großen Figuren des städtischen Puppentheaters: sonntags bis donnerstags von 11:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr. Das Nikolausdorf auf dem Rudolfplatz, mit Fachwerkhütten vor dem mittelalterlichen Stadttor: der Nikolaus geht täglich von 16:30 bis 17:30 Uhr zwischen den Hütten umher, und in der beheizten Hütte basteln die Kinder kostenlos. Der Hafen-Weihnachtsmarkt, am Rheinufer vor dem Schokoladenmuseum, der als erster öffnet und als letzter der kleinen nach Neujahr schließt: von 11:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr. Und der Weihnachtsmarkt im Stadtgarten, unter den Bäumen des Parks, mit mehr als sechzig Kunsthandwerksständen, die jede Woche wechseln. Am Totensonntag bleiben Neumarkt und Rudolfplatz geschlossen, und der Hafen öffnet um 18:00 Uhr

16-21Nov

Weihnachtsmarkt am Kölner Dom

von Mitte November bis 23. Dezember

der Weihnachtsmarkt vor dem Dom, auf dem Roncalliplatz, mit mehr als hundertvierzig Hütten. In der Mitte steht die Bühne unter dem Lichterhimmel, mit mehr als hundert kostenlosen Auftritten und einem Kinderprogramm. Geöffnet ist er sonntags bis mittwochs von 11:00 bis 21:00 Uhr, donnerstags und freitags bis 22:00 Uhr, samstags von 10:00 bis 22:00 Uhr. Am Totensonntag, dem letzten Sonntag vor dem Advent, ist er geschlossen, und nach dem 23. Dezember öffnet er nicht wieder

16-21 Nov · 23 Nov - 23 Dez
4-9Feb

Kölner Karneval

im Februar

der Straßenkarneval, von Weiberfastnacht bis Dienstag, mit dem Ruf "Kölle Alaaf". Am Donnerstag, an Weiberfastnacht, geht es um 11:11 Uhr auf dem Alter Markt los, und die Frauen schneiden den Männern die Krawatte ab; der Platz öffnete 2026 um 8:30 Uhr, mit einem Ticket zu 30 Euro. Am Samstagabend zieht der Geisterzug, dem sich jeder verkleidet anschließen kann, ohne Wagen und ohne elektrische Musik. Am Sonntag ab 11:11 Uhr ziehen die Schull- un Veedelszöch, mehr als achttausend Menschen in selbst gemachten Kostümen, fast auf demselben Weg wie am Montag. Am Montag, dem Rosenmontag, ist der große Zug: er startet um 10:00 Uhr in der Severinstraße, führt über Hohe Straße, Schildergasse, Neumarkt, die Ringe, Heumarkt und Alter Markt, dreht vor dem Dom und endet hinter dem Hauptbahnhof, siebeneinhalb Kilometer, für die der mehr als acht Kilometer lange Zug etwa dreieinhalb Stunden braucht. 2026 waren es etwa elftausendfünfhundert Teilnehmer, fünfundneunzig Wagen und sechzig Musikkapellen, und von den Wagen flogen dreihundert Tonnen Kamelle, siebenhunderttausend Tafeln Schokolade und dreihunderttausend Strüßjer. Am Straßenrand schaut man kostenlos zu; auf den Tribünen zahlt man, und Tickets für Kinder bis 12 Jahre gibt es nur auf dem Heumarkt und auf der Familientribüne am Hohenzollernring. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird der Nubbel verbrannt, die Strohpuppe, die die Schuld für alle Sünden des Karnevals auf sich nimmt

26 Feb › 14Mär

lit.Cologne

zwischen Ende Februar und Mitte März

das Literaturfestival von Köln, zwei Wochen mit Lesungen und Gesprächen mit Autorinnen und Autoren in Theatern und Sälen in der ganzen Stadt, fast alle auf Deutsch, mit einem Programm für Kinder. Bezahlt wird Abend für Abend

2-4Jul

ColognePride

im Juli

die Pride-Woche von Köln, eine der größten Europas. Drei Tage lang gibt es das Straßenfest auf dem Heumarkt und dem Alter Markt, mit drei Bühnen, und am Sonntag die Parade des Christopher Street Day, die 2026 gegen 11:30 Uhr an der Deutzer Brücke startete, durch das Zentrum zog und nahe dem Dom endete, mit mehr als fünfzigtausend Menschen. Der Eintritt ist frei

31Jul

Kölner Lichter

Ende Juli

das Feuerwerk über dem Rhein. Ab dem Nachmittag ist man an beiden Ufern, mit Musik aus den Lautsprechern; gegen 22:00 Uhr kommt der Schiffskonvoi aus etwa fünfundzwanzig beleuchteten Schiffen vorbei, und am Ufer leuchtet man mit dem Handy; um 23:00 Uhr beginnt das große musiksynchrone Feuerwerk, von zwei im Fluss verankerten Schiffen aus. Fast alle Ufer sind frei zugänglich, auch der Rheinpark in Deutz, wo der Einlass aber begrenzt ist und man am besten bis 19:00 Uhr da ist; bezahlt werden die Tribünen, die Schiffe und die Plätze in den Lokalen. Kein Glas, keine Zelte und keine Grills

26-29Aug

gamescom

im August

die größte Messe für Computer- und Videospiele der Welt, in den Messehallen in Deutz. Die ersten Tage sind für das Fachpublikum; die letzten vier, von Donnerstag bis Sonntag, sind für alle geöffnet, mit vorher gekauftem Ticket

Die Termine für dieses Jahr stehen noch nicht fest

Sankt Martin

im November

die Martinszüge mit den Laternen, die in Köln die Kitas, Schulen und Pfarreien jedes Viertels organisieren, fast alle zwischen Anfang und Mitte November. Los geht es am späten Nachmittag, meist zwischen 17:00 und 17:30 Uhr. Sie sind kein Schauspiel: es ist ein Fest der Kinder im Viertel, und wer vorbeikommt, trifft sie auf der Straße

Merken

Nützliche Hinweise

  • Im Dezember reserviert man im Reisemobilhafen Riehl keine einzelne Nacht: reserviert wird ab zwei Nächten, mindestens eine Woche vorher, und nicht mit Anreise am Samstag. Wer nicht reserviert, kommt am Morgen, wenn die anderen abfahren. Toiletten gibt es nicht: man braucht die eigene an Bord
  • Ohne grüne Plakette kommt man nach Riehl über die A57 und die Innere Kanalstraße, die die Stadt für alle freigibt, und nicht am Rhein entlang; die Plakette bestellt man aber ohnehin vor der Abfahrt, und es ist dieselbe wie in Frankfurt und in ganz Deutschland
  • Der Camping Berger will im Winter vorher einen Anruf, und vom 24. Dezember bis 1. Januar ist er geschlossen: wer Weihnachten in Köln verbringt, übernachtet in Riehl oder in Dünnwald
  • Für eine Familie mit bis zu fünf Personen ist ein einziges 24-Stunden-Ticket für fünf, 19,20 Euro, ab drei Personen günstiger als einzelne 24-Stunden-Tickets, und zu zweit kostet es gleich viel; es gilt 24 Stunden ab der Entwertung, mittags entwertet reicht es also auch für den nächsten Morgen
  • Der Dom kostet seit dem 1. Juli 2026 Eintritt, aber unter 14 Jahren ist er frei, und wer zum Beten oder zum Kerzenanzünden kommt, geht kostenlos durch das Nordportal, zum Bahnhof hin. Das Ticket kauft man online bis drei Monate im Voraus
  • Am Sonntag, 22. November 2026, dem Totensonntag, sind der Weihnachtsmarkt am Dom, der Neumarkt und der Rudolfplatz geschlossen, der Hafen öffnet erst um 18:00 Uhr, und der auf dem Alter Markt hat noch nicht geöffnet: der falsche Tag für die Ankunft
  • Die Tickets für den 11. November gibt es nur online, und die Gebühr von 5 Euro gilt pro Bestellung, nicht pro Ticket: am besten eine einzige Bestellung für die ganze Familie. Im Karneval, den 11. November eingeschlossen, ist Glas verboten: Getränke nimmt man in Plastikflaschen mit
  • Am Rosenmontag werden die Straßen des Zugwegs im Morgengrauen gesperrt, und auf die Tribünen darf man keine Kinderwagen mitnehmen. Wer für den Karneval durch die Schweiz kommt, braucht die Vignette 2027, weil die von 2026 am 31. Januar abläuft
  • Im Karneval und an den Weihnachtstagen ist vieles geschlossen: Turm und Schatzkammer des Doms an Weiberfastnacht, am Karnevalssamstag, -sonntag und Rosenmontag, am 11. November, am 24., 25. und 31. Dezember und am 1. Januar; das Sportmuseum im ganzen Karneval; das EL-DE-Haus an Weiberfastnacht, am Sonntag und am Rosenmontag; das KölnTriangle an Weiberfastnacht, am Rosenmontag, an Heiligabend und an Silvester
  • Am ersten Donnerstag im Monat haben die städtischen Museen bis 22:00 Uhr geöffnet, und im Museum Ludwig zahlt man ab 17:00 Uhr 7 Euro. Die MuseumsCard der Stadt gilt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in allen städtischen Museen: 18 Euro für eine Person, 30 für die Familie
  • Der Zoo ändert den Preis je nach Tag: früh online gekauft kostet er bis zu 7 Euro weniger pro Person, und das Online-Ticket schließt die Fahrt mit der Bahn ein. Die Seilbahn fährt im Winter nur an den Adventswochenenden, und bezahlt wird nur an der Kasse
  • Im Brauhaus bestellt man das Bier nicht: der Köbes bringt ein neues Kölsch, sobald das Glas leer ist, und macht für jedes einen Strich auf den Bierdeckel. Wenn es genug ist, legt man den Deckel auf das Glas, und bezahlt wird am Ende. Das Essen bestellt man dagegen von der Karte, und viele haben Kindergerichte. Ein Kölsch kostet etwa 2,40 Euro. In einem Kölner Brauhaus bestellt man kein Alt, das dunkle Bier aus Düsseldorf
  • Die historischen Brauhäuser im Zentrum liegen zu Fuß zwischen Dom und Rhein: das Früh am Dom, Am Hof, seit 1904, mit 1.500 Plätzen, das Sion, Unter Taschenmacher, die Malzmühle am Heumarkt, seit 1858, nur am 24. und 25. Dezember geschlossen, und das Peters Brauhaus in der Mühlengasse. Abseits des Rundgangs liegt das Päffgen in der Friesenstraße, seit 1883, wo das Bier noch im Haus gebraut wird
  • Die Rievkooche macht das Sion donnerstags, aber auf seiner Karte steht, dass sie im Winter bis Januar pausieren: im Dezember fragt man nach
  • An Silvester verbietet die Stadt Böller in der Innenstadt zwischen Rhein und Ringen, und rund um den Dom ist jedes Feuerwerk vom 31. Dezember um 18:00 Uhr bis 1. Januar um 5:00 Uhr verboten, auch das Mitführen: so die Regeln für 2025-2026, die jedes Jahr neu erlassen werden. Das private Feuerwerk sieht man vom Deutzer Ufer aus

Köln · zweiter Teil

und dann?

Was man probiert, und wohin es morgen geht.

Probieren

In Köln trinkt man Kölsch, das helle, obergärige Bier mit etwa 4,8 Prozent, das den Namen der Stadt trägt. Seit 1986 halten es die Brauer mit einer eigenen Regel, der Kölsch-Konvention, auf der auch der europäische Schutz beruht: gebraut wird es nur in Köln, außerhalb der Stadt nur in Brühl und in Wiehl, wo man es schon vorher braute. Getrunken wird es aus der Stange, dem geraden 0,2-Liter-Glas, und im Brauhaus bestellt man nicht: der Köbes mit der blauen Schürze geht mit dem Kranz herum und stellt ein volles Glas an die Stelle des leeren, bis man den Bierdeckel auf das Glas legt. Jedes Kölsch ist ein Strich auf dem Deckel, bezahlt wird am Ende. Zu essen gibt es den Halven Hahn, der halbes Hähnchen heißt, aber ein Roggenbrötchen mit mittelaltem Holländer Käse, Butter, Zwiebeln und Senf ist; den Kölschen Kaviar, Blutwurst mit Zwiebeln; und Himmel un Ääd, Kartoffelpüree mit Äpfeln, mit gebratener Blutwurst. Der rheinische Sauerbraten wird drei Tage eingelegt und mit Aachener Printen gebunden; früher war er vom Pferd, heute ist er in den Brauhäusern fast immer vom Rind. Die Rievkooche, die Reibekuchen, isst man mit Apfelmus oder auf Schwarzbrot, und jedes Brauhaus macht sie an seinem eigenen Wochentag. Im Karneval und an Silvester gibt es in den Bäckereien die Muuzemändelcher, kleine Mandeln aus frittiertem Teig.

Reibekuchen · Zutaten für 4 Personen
  • 1 kg Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 2 EL Mehl, oder Haferflocken
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Öl zum Ausbacken
  • Petersilie oder Lauch, nach Belieben
Zubereitung
  1. die Kartoffeln schälen und in ein Sieb über einer Schüssel reiben
  2. etwa eine Viertelstunde ruhen lassen, damit das Wasser in die Schüssel tropft
  3. das Wasser abgießen und die Kartoffeln zurück in die Schüssel geben, auf die Stärke, die sich am Boden abgesetzt hat
  4. Eier, Salz und Mehl oder Haferflocken dazugeben
  5. die geriebene Zwiebel und die gehackte Petersilie oder den Lauch hinzufügen und gut verrühren
  6. im heißen Öl kleine Puffer ausbacken, bis sie knusprig und goldbraun sind
  7. auf Küchenpapier abtropfen lassen
  8. mit frischem Apfelmus oder mit Rübenkraut servieren; sie passen auch zu Räucherlachs oder zu Waldpilzen
60 weitere Rezepte aus der Gegend, Region für Region

Schauen

Köln in Bildern

36 Aufnahmen von unserem Besuch. Tippen Sie eine an, um sie gross zu sehen.

der Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz zur blauen Stunde, mit dem großen Baum und dem Lichterdach vor dem DomFoto: Eremeev, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
der beleuchtete Baum und die roten Dächer der Hütten auf dem Roncalliplatz, mit dem Dom dahinter in der NachtFoto: -wuppertaler, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die Bühne des Weihnachtsmarkts am Dom unter dem Lichterdach, mit dem Baum und der abendlichen MengeFoto: Eremeev, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
die Hütten mit den roten Dächern auf dem Roncalliplatz von oben, bei Sonnenuntergang, mit dem beleuchteten BaumFoto: Superbass, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
die Eisbahn auf dem Heumarkt von oben bei Nacht, mit dem Dom und Groß St. Martin im HintergrundFoto: Superbass, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
das beleuchtete Tor des Heinzelmännchen-Weihnachtsmarkts auf dem Alter Markt, am Abend, als er noch Heimat der Heinzel hießFoto: Eremeev, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
das Riesenrad des Weihnachtsmarkts auf dem Alter Markt, beleuchtet, an einem Dezemberabend 2013Foto: Superbass, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
die weißen Zelte des Hafen-Weihnachtsmarkts, nahe dem Schokoladenmuseum, von oben gesehenFoto: Jorge Franganillo, Wikimedia Commons, CC BY 2.0
ein Wagen des Rosenmontagszugs 2015 mit dem Geißbock Hennes, dem Maskottchen des 1. FC Köln, und der Menge mit erhobenen HändenFoto: dronepicr, Wikimedia Commons, CC BY 2.0
die kostümierte Menge am Zugweg des Rosenmontagszugs, an einem sonnigen TagFoto: Dronepicr, Wikimedia Commons, CC BY 3.0
die kostümierte Menge in der Altstadt am 11. November 2019, bei der Eröffnung der KarnevalssessionFoto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die Kostümierten vor dem Brauhaus Sion bei der Nubbelverbrennung, am Abend des Karnevalsdienstags 2025Foto: Superbass, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die beiden Turmspitzen und das lange Dach des Doms im warmen Licht des SonnenuntergangsFoto: Eric Kilby, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
das Mittelschiff des Doms mit den Bänken, zum Chor hin, der von den Fenstern erhellt wirdFoto: Johan Bakker, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
der goldene Dreikönigenschrein in seiner Glasvitrine, im Chor des DomsFoto: Yair-haklai, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
das farbige Licht des Fensters von Gerhard Richter, das auf die Pfeiler des Doms fälltFoto: Geolina163, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die gewellten Dächer des Museum Ludwig und der beleuchtete Dom, bei NachtFoto: José A. Sánchez Penzo, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die beleuchtete Hohenzollernbrücke und der Dom, die sich zur blauen Stunde im Rhein spiegelnFoto: Sandeepdattaraju, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die Liebesschlösser am Gitter der Hohenzollernbrücke, mit dem Dom im HintergrundFoto: Alexey Komarov, Wikimedia Commons, CC BY 3.0
der Dom und die Hohenzollernbrücke von oben, vom Deutzer Ufer aus, an einem JanuartagFoto: Nikolai Karaneschev, Wikimedia Commons, CC BY 3.0
die Kirche Groß St. Martin und die Häuser der Altstadt von oben, mit dem Dom dahinter und dem RheinFoto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
der Alter Markt im Frühling, mit den bunten Häusern und dem Jan-von-Werth-BrunnenFoto: Jorge Franganillo, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
die Renaissancelaube des Kölner Rathauses, unter blauem HimmelFoto: Dietmar Rabich, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
das romanische Innere von St. Maria im Kapitol, mit den Bögen und den Marmorböden rund um den ChorFoto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
das Schokoladenmuseum an der Spitze des Hafens, am Rhein, am AbendFoto: Jorge Franganillo, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
das Deutsche Sport & Olympia Museum mit dem Sportplatz auf dem Dach, und dem Dom dahinterFoto: Franz Gerd Frank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die Kranhäuser im Rheinauhafen und der Dom bei Sonnenuntergang, vom gegenüberliegenden Rheinufer aus gesehenFoto: Superbass, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die Basilika St. Gereon mit der Kuppel des Dekagons und den beiden Türmen, von oben gesehenFoto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
der Gang mit den Zellen der Gestapo im Keller des EL-DE-Hauses, heute Teil des RundgangsFoto: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
das 4711-Haus in der Glockengasse, mit seinen Ecktürmchen an der StraßeneckeFoto: Gunnar Klack, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die römischen Gläser in der Ausstellung des Römisch-Germanischen Museums im Belgischen HausFoto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
eine Pavianfamilie mit dem Jungtier im Kölner ZooFoto: Till Niermann, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
die Blumenbeete und das Festhaus der Flora, des botanischen Gartens neben dem ZooFoto: Nicola, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
eine Kabine der Seilbahn über dem Rhein, oberhalb der Zoobrücke, an einem SommertagFoto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
die Theke des Brauhauses Früh em Veedel mit den frisch gezapften KölschgläsernFoto: Gordito1869, Wikimedia Commons, CC BY 3.0
ein Kölsch, frisch aus dem Holzfass gezapft, in der Traditionsgaststätte Lommerzheim in DeutzFoto: Gordito1869, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0