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San Daniele del Friuli auf seinem Hügel, von den Feldern von Villanova aus gesehen, mit den Bergen dahinter
Foto: Diego Cruciat, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Touren · San Daniele del Friuli · Italien

San Daniele del Friuli und sein Schinken

der Ort auf dem Hügel, wo der Schinken DOP reift, zwischen der Luft, die von der Adria den Tagliamento hinaufsteigt, und der, die von den Alpen herunterkommt, mit den Schinkenbetrieben, die man besichtigen kann, der Bibliothek von 1466 und den Fresken von Pellegrino in Sant'Antonio Abate

ein halber TagDauer
das ganze JahrWann hinfahren

San Daniele del Friuli ist ein Ort auf einem Moränenhügel, westlich von Udine, mit dem Tagliamento zu seinen Füßen und den ersten Bergen im Norden. Hier, und nur innerhalb der Gemeindegrenzen, wird der Prosciutto di San Daniele DOP gemacht: einunddreißig Schinkenbetriebe, alle im Konsortium, die Keulen von in Italien geborenen und aufgezogenen Schweinen nur mit Meersalz salzen und sie mindestens 400 Tage reifen lassen. Warum er hier gemacht wird, erklärt das Konsortium: entlang dem Bett des Tagliamento steigt die warme Luft von der Adria auf, 35 Kilometer entfernt, und trifft auf die kalte, die von den Alpen herunterkommt, und der Kiesboden des Hügels nimmt die Feuchtigkeit auf; daraus entsteht eine leichte, ständige Belüftung, die in den Reifesälen mit den offenen Fenstern den Rest erledigt. Einige Schinkenbetriebe kann man mit Reservierung besichtigen, und die Besichtigung endet fast immer mit einer Kostprobe. Im Ort, rund um die piazza del Duomo, steht die Biblioteca Guarneriana, 1466 mit dem Vermächtnis von 173 Handschriften entstanden, eine der ersten öffentlichen Bibliotheken Italiens, und in der via Garibaldi die Kirche Sant'Antonio Abate, die die Gemeinde wegen der Fresken von Pellegrino da San Daniele die "Kleine Sixtinische Kapelle Friauls" nennt. Oben auf dem Hügel, im Park der Burg, blickt man auf das Moränenamphitheater, die Ebene und die Julischen Alpen. Das Wohnmobil lässt man auf einem der zwei Stellplätze der Gemeinde, kostenlos, mit Ver- und Entsorgung, wo man bis zu 48 Stunden bleiben kann.

Anfahrt

San Daniele hat keine Bahn: man kommt mit dem Wohnmobil hin, oder mit dem Bus aus Udine. Von Udine fährt man Richtung Fagagna, und die Straße steigt sanft zwischen den Hügeln an; von der Autobahn A23 fährt man bei Udine Sud ab und folgt den Schildern nach Spilimbergo, Fagagna und San Daniele, und wer aus Österreich kommt, fährt bei Gemona-Osoppo ab und über Majano. Das Zentrum liegt auf dem Hügel, mit engen Straßen und einem Parkhaus: das Wohnmobil lässt man unten, auf den zwei Stellplätzen der Gemeinde, und geht zu Fuß hinauf.

  • Stellplatz in der via Udine, am Palasport, der Sporthalle: der Stellplatz der Gemeinde, der dem Zentrum am nächsten liegt, auf dem piazzale Uomini delle scorte vittime di attentati mafiosi, an der via Udine, mit 20 gepflasterten Stellplätzen. Kostenlos, ganzjährig geöffnet, mit der Station für Frischwasser und Entsorgung, ohne Strom und ohne Toiletten. Man bleibt höchstens 48 Stunden innerhalb von sieben Tagen, wie es die Verordnung der Gemeinde vorschreibt. Vom Dom und von der Guarneriana ist er etwa einen halben Kilometer entfernt, bergauf; das Museo del Territorio und die Wallfahrtskirche der Madonna di Strada liegen an derselben via Udine, auf halbem Weg. Koordinaten: 46.15656, 13.01347
  • Stellplatz in der via Osoppo, am Sportplatz von Zulins: der zweite Stellplatz der Gemeinde, nordöstlich des Hügels, mit 10 gepflasterten Stellplätzen. Kostenlos, ganzjährig geöffnet, mit Frischwasser, Entsorgung von Grau- und Schwarzwasser und Beleuchtung, ohne Strom. Auch hier höchstens 48 Stunden; wer länger bleiben will, fragt bei der Polizia Locale. Vom Dom ist er etwa einen Kilometer zu Fuß entfernt. Koordinaten: 46.16622, 13.01988
  • Zu den Schinkenbetrieben: sie liegen fast alle am südlichen und westlichen Ortsrand, an der via Kennedy, dem viale Trento Trieste, der via Battisti und der via Ciconi, weniger als anderthalb Kilometer vom Stellplatz in der via Udine. Man fährt mit dem Wohnmobil hin und parkt auf dem Platz des Betriebs, wenn es einen gibt; der Betrieb Alberti schreibt auf seiner Website, wo man das Auto abstellt
  • Die Polizia Locale, die Ortspolizei, die für die zwei Stellplätze zuständig ist, erreicht man unter 0432 943080, E-Mail p.municipale@san-daniele.it

Praktische Hinweise

Man kommt am Vormittag an, besichtigt einen Schinkenbetrieb mit der Verkostung, geht ins Zentrum hinauf zur Guarneriana, zu Sant'Antonio und in den Park der Burg, und isst in einer Prosciutteria. Den Besuch der Guarneriana reserviert man, außer am Freitagnachmittag, und die besten Tage sind Donnerstag und Freitag.

Dauer ein halber Tag für einen Schinkenbetrieb und das Zentrum; ein ganzer Tag, wenn man den See von Ragogna und die Burg von Ragogna dazunimmt, oder die Festung von Osoppo

Wann hinfahren das ganze Jahr

Geeignet für Familien; in den Schinkenbetrieben geht man durch die Reifesäle, und die kürzeste Besichtigung dauert etwa eine halbe Stunde. Ins Zentrum geht man zu Fuß hinauf, mit einigen Rampen. Im alten Saal der Guarneriana fotografiert man ohne Blitz und nur für den privaten Gebrauch

Buchung für die Schinkenbetriebe immer, mindestens einen Tag vorher (Bagatto und Alberti schreiben es); in der Guarneriana für die Führungen am Donnerstag, am Freitagvormittag und am letzten Sonntag im Monat, nicht für den Eintritt am Freitagnachmittag

Kontakt

Wo es liegt

San Daniele del Friuli · Friuli-Venezia Giulia

46.160220, 13.011110

Ausgangspunkt

Notizen

  • Das Ufficio Turistico Pro San Daniele, das Touristenbüro, ist in der via Roma 3, neben der Guarneriana: laut der Pro San Daniele ist es 2026 von Montag bis Freitag von 9:30 bis 12:30 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, mittwochs nur von 15:00 bis 18:00 Uhr, samstags und sonntags von 9:30 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 18:00 Uhr (Handy 353 4239961). Es verleiht den Audioguide "Alla scoperta di San Daniele" für 3 Euro
  • Die Besichtigungen der Schinkenbetriebe: das Konsortium veröffentlicht die Liste der Hersteller, die für Besucher offen sind, 2026 sechs, und jeder hat seine eigenen Regeln. Für eine Familie eignen sich vier:
  • Prolongo, viale Trento Trieste 129, Telefon 0432 957161, prosciutti@prolongo.it: Besichtigungen das ganze Jahr mit Reservierung, von Montag bis Samstag von 8:30 bis 13:00 Uhr und von 14:30 bis 18:00 Uhr; laut dem Konsortium kostet 2026 die sensorische Besichtigung 35 Euro pro Person, mit der Verkostung von fiocco, punta und stinco, den Stücken des Schinkens, den Grissini und einem Glas Friulano, für Gruppen von 2 bis 15 Personen. Wer keine Besichtigung macht, kann zu denselben Zeiten einen Blick in den Saal neben dem Laden werfen, mit den Schinken an den Holzgestellen und den Berkel-Schneidemaschinen. Man spricht auch Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch
  • Bagatto, via Cesare Battisti 26, Telefon 0432 957252, info@prosciuttibagatto.it: laut dem Betrieb ist 2026 die Besichtigung für Kunden kostenlos, von Dienstag bis Samstag um 11:00 Uhr und samstags auch um 15:00 Uhr, mit mindestens 4 oder 5 Personen; man reserviert mindestens einen Werktag vorher, und im Dezember sind die Besichtigungen ausgesetzt. Sie endet mit einer Kostprobe oder einer Verkostung im Saal neben dem Laden, der von Dienstag bis Samstag von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet ist
  • Coradazzi, via Kennedy 128, info@coradazzi.it: laut dem Betrieb 2026 Besichtigungen für Gruppen von 6 bis 15 Personen freitags um 16:30 Uhr und samstags um 11:00 Uhr, nur auf Anfrage per E-Mail und nach Bestätigung; mit der anschließenden Verkostung in der Prosciutteria Al Baccaro, zwei Kilometer entfernt, kosten sie 30 Euro pro Person, ohne Getränke. Während der Besichtigung sieht man auch Filme über die Verarbeitung
  • Alberti 1906, La casa del prosciutto, via Ciconi 30, Telefon 0432 957422: laut dem Betrieb gibt es die Besichtigung 2026 nur samstags, sonntags und an Feiertagen, mit Reservierung mindestens einen Tag vorher; sie dauert 30 oder 40 Minuten und ist kostenlos, aber nur für alle, die danach in seiner Osteria essen, à la carte, für etwa 35-45 Euro pro Person
  • Der Picaron empfängt nur Gruppen von mindestens 20 Personen, und der Camarin Gruppen ab 14
  • Wo man im Ort probiert: es gibt etwa ein Dutzend Prosciutterie, Schinkenlokale, zwischen dem Zentrum und dem viale Trento Trieste. Die Pro San Daniele nennt unter anderen die Compagnia del Prosciutto in der via Gemona 17A, Ai Bintars im viale Trento Trieste 63, Al Bersagliere in der via Roma 16, Al Dolcenero in der via Fagagna 1, das auch warme Küche hat, und die Osteria al Poc in der via Fontanini 32. Den Schinken kauft man ganz, in vakuumverpackten Stücken oder an der Theke aufgeschnitten, in den Läden der Schinkenbetriebe
  • Die Biblioteca Guarneriana: die alte Abteilung ist im Palazzo Comunale von 1415, mit der Loggia zum Platz, neben dem Dom, in der via Roma 1; der Saal Fontanini hat die Holzregale von 1742. Unter den Codices sind die sogenannte Byzantinische Bibel, mit Miniaturen zwischen Abendland und Morgenland, ein Inferno von Dante aus dem Vermächtnis Fontanini und ein Canzoniere von Petrarca vom Ende des 15. Jahrhunderts. Foscolo, Nievo und Carducci kamen hierher. Im Ersten Weltkrieg wurden die wertvollsten Bestände in zwölf Kisten nach Lucca gebracht. Man kommt mit einer Führung hinein, oder am Freitagnachmittag ohne Reservierung:
  • laut der Bibliothek 2026 für Gruppen von 5 bis 15 Personen donnerstags und freitags um 10:30 Uhr, mit Reservierung und "previste, ma non garantite", vorgesehen, aber nicht garantiert, mit einer Dauer von etwa 45 Minuten; das Ticket kostet 4 Euro, 2 Euro für Studierende bis 26 Jahre. Man reserviert unter 0432 946560 oder info@guarneriana.it
  • jeden Freitag von 15:00 bis 17:30 Uhr kommt man ohne Reservierung hinein, gegen Bezahlung, und jeden letzten Sonntag im Monat um 11:30 Uhr gibt es eine Führung mit Reservierung: für beide nennt das Ufficio Turistico Pro San Daniele den Preis
  • die alte Abteilung ist im August geschlossen. Die moderne Abteilung, in der via Roma 10, ist die Bibliothek des Orts, mit Freihandregalen und den Büchern für Kinder und Jugendliche
  • Sant'Antonio Abate, in der via Garibaldi 28, war die Kirche des Ospedale di Sant'Antonio, des Hospitals, das im Gebäude gegenüber war. 1308 geweiht, vom Erdbeben von 1348 beschädigt und ab 1441 neu gebaut, hat sie die Fassade in venezianischer Gotik aus istrischem Stein von 1470, mit der durchbrochenen Fensterrose und der Lünette mit dem heiligen Antonius dem Abt, Johannes dem Täufer und Antonius von Padua, und Mosaikfenster, die laut der Gemeinde die ersten ihrer Art in Friaul sind. Drinnen malte Pellegrino zwischen 1497 und 1498 den Christus, die Evangelisten und die Propheten des Gewölbes und signierte am Fenster des Chors; zwischen 1513 und 1520 die Kreuzigung, den Chorbogen und die Verkündigung; zwischen 1520 und 1522 den Chor, mit der Fußwaschung und dem Abstieg in die Vorhölle. Heute wird die Kirche nicht mehr für den Gottesdienst genutzt, und die Gemeinde schreibt, dass der Eintritt frei ist. Der heilige Antonius ist der Schutzpatron der Wurstmacher, und er ist mit dem Schwein gemalt: auf Friaulisch nennt man jemanden, der herumläuft, ohne etwas zu tun, "purcit di Sant'Antoni", Schwein des heiligen Antonius
  • Der Dom San Michele Arcangelo, am Platz mit der Freitreppe, ist von Domenico Rossi, zwischen 1707 und 1725 gebaut und 1806 geweiht, mit der von Palladio inspirierten Fassade und den Bronzetüren des Bildhauers aus dem Ort Nino Gortan, von 1982. Drinnen das Taufbecken von Carlo da Carona, von 1510, und am ersten Altar die Dreifaltigkeit, eine Kopie, die Domenico Fabris 1870 nach einem Original von Pordenone malte. Der Glockenturm, unvollendet geblieben, wurde 1531 nach dem Entwurf von Giovanni da Udine begonnen, von dem auch der Brunnen aus dem 16. Jahrhundert auf der piazza Cattaneo ist
  • Der Portonat, am Ende der via Garibaldi, ist das einzige Stadttor, das ganz erhalten ist: von 1579, nach dem Entwurf von Andrea Palladio. An der via Roma steht die Casa del Trecento, das einzige Haus des mittelalterlichen Orts, das unversehrt erhalten ist, mit einem kleinen Museum der zwei Weltkriege, und die Kirche Santa Maria della Fratta, von etwa 1350, mit dem Fresko der Falkenjagd
  • Der Burghügel: wenn man von der via San Sebastiano hinaufgeht, kommt man auf die Ebene, wo die Burg stand, von der ein Turm und die Erdwälle bleiben, zu einem Park gestaltet. Von dort sieht man das Moränenamphitheater mit seinen Burgen, die friaulische Ebene und die Julischen Alpen. Daneben steht die Kirche San Daniele in Castello, aus dem 18. Jahrhundert, mit dem Glockenturm, der 1486 aus einem Turm der Burg gewonnen wurde, und, hinter der Apsis, der Kopie eines Reliefs der Anbetung der Könige aus dem 12. Jahrhundert; bei den Grabungen unter der Kirche hat man Schweineknochen aus dem 11. bis 8. Jahrhundert vor Christus gefunden. Der Park ist der Ort der Sommerkonzerte und des Weihnachtsmarkts
  • Das Museo del Territorio, in der via Udine 4, im ehemaligen Kloster der Dominikaner neben der Wallfahrtskirche der Madonna di Strada, hat eine archäologische Abteilung vom 11. Jahrhundert vor Christus bis zum Frühmittelalter, die sakrale Kunst, eine jüdische Abteilung und die Vermächtnisse; aus der Kirche Sant'Antonio kommt der Christus unter den Schriftgelehrten im Tempel, abgenommen und hierher gebracht. Laut der Pro San Daniele kostet das Ticket 2,50 Euro. In der Wallfahrtskirche der Madonna di Strada, barock, ist die Madonna mit dem Kind, die Pellegrino 1506 malte
  • Die Märkte: jeden Mittwochvormittag der Wochenmarkt am viale Trento Trieste, jeden Samstag von 8:00 bis 12:30 Uhr der Bauernmarkt mit Erzeugnissen aus der Umgebung bei den Corti, im viale Trento Trieste, und jeden letzten Sonntag im Monat der Antiquitätenmarkt in den Straßen des Zentrums, von 8:00 bis 18:00 Uhr, mit bis zu 71 Ständen
  • Aria di Festa gibt es nicht mehr: das Schinkenfest Ende Juni, 1985 entstanden, endete 2023 nach siebenunddreißig Ausgaben. Das Konsortium kündigte es am 9. Februar 2024 an und schrieb, dass in San Daniele inzwischen "quasi tutti i giorni dell'anno", fast an jedem Tag des Jahres, Festluft herrsche; seitdem bringt es den Schinken mit "Aria di San Daniele" durch Italien
  • Der See von Ragogna, etwa zwei Kilometer nördlich des Orts, zwischen San Daniele und Ragogna geteilt, ist der einzige See zwischen den Moränen in Friaul-Julisch Venetien und ein Natura-2000-Gebiet: man beobachtet Vögel, es gibt die Wassernuss und viele Libellen, und rundherum führen die Wege, die mit den Schildern der Seerundwege markiert sind
  • Die Burg von Ragogna, auf dem Hügel San Pietro über dem Tagliamento, kontrollierte die Furt über den Fluss an der römischen Straße nach Noricum: restauriert, hat sie die Zinnenmauern mit dem Nordtor, den Bergfried, den Hof mit dem Brunnen und die Grabungen der Pfarrkirche San Pietro. Laut dem Consorzio per la salvaguardia dei castelli storici, dem Verband für den Schutz der historischen Burgen, ist sie samstagnachmittags und sonntags geöffnet. In Ragogna hat das Museo civico eine Abteilung zum Ersten Weltkrieg: im Herbst 1917, nach Caporetto, wurde zwischen Ragogna, San Daniele und Forgaria die Schlacht am Tagliamento geschlagen, und vier Routen erzählen sie im Gelände
  • Die Festung von Osoppo, etwa zwölf Kilometer nordöstlich, liegt auf einem einzeln stehenden Hügel über dem Tagliamento: 1848 hielten ihre Verteidiger fast sieben Monate gegen die Österreicher stand, und ab 1900 gehörte sie zu den Verteidigungsanlagen des oberen Tagliamento. Seit 1923 Nationaldenkmal und 1951 aufgegeben, steigt man zu Fuß über die Straße hinauf, die die Franzosen Anfang des 19. Jahrhunderts bauten und die in der via Fabris beginnt; oben die Ebene mit dem Aussichtspunkt auf Gemona, das Pulvermagazin, die Süd- und die Nordbatterie mit den Gängen im Stollen. Man braucht Wanderschuhe, lange Hosen, Wasser und eine Taschenlampe für die Stollen. Von der Autobahn A23 fährt man bei Gemona-Osoppo ab
  • Nordwestlich, etwa zehn Kilometer entfernt, das Naturschutzgebiet des Sees von Cornino, in Forgaria, mit den Gänsegeiern des Progetto Grifone, samstags, sonntags und an Feiertagen geöffnet; im Süden, Richtung Udine, in Fagagna, die Oasi dei Quadris mit den Weißstörchen und das Museum des bäuerlichen Lebens Cjase Cocèl
  • Die Forelle: in San Daniele gibt es nicht nur den Schinken. In Villanova die Teiche Pighin zum Sportangeln, und zwischen San Daniele und Aonedis, im Gebiet der Schinkenbetriebe, der Laden der Friultrota mit der Regina di San Daniele, der kalt geräucherten Forelle

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