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Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf 1.600 Metern über dem Meeresspiegel, eingeklinkt in eine Hightech-Seilrolle, während sich die Dolomiten in ihrer ganzen Pracht unter Ihnen erstrecken. In wenigen Sekunden beginnen Sie Ihren Abstieg in Richtung St. Vigil in Enneberg, wobei Sie 3,2 Kilometer schwebend im Abgrund mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h zurücklegen. Am kritischsten Punkt trennen Sie 100 Meter Leere vom Boden unter Ihnen. Es ist eines dieser Erlebnisse, über die man nicht nur spricht – man lebt es, man spürt es in den Knochen, und danach ist man nicht mehr ganz derselbe. Die Zipline Adrenaline X-Treme Adventures ist nicht nur eine adrenalingeladene Aktivität: Es ist eine völlig andere Art, das Gebiet der Dolomiten zu sehen, die die Landschaft, in der sich Wohnmobilreisende normalerweise bewegen, in eine Perspektive verwandelt, die nur wenige den Mut (oder den Wahnsinn) haben werden, auszuprobieren.

From Camper to Thrill: The Journey to the Starting Point

The recommended stop for reaching the Zipline is the Ritterkeller Area Camper Stellplatz, located in the center of San Vigilio di Marebbe. From the parking area, you will reach the official check-in at Str. Catarina Lanz, 24 on foot: about a 5-10 minute quiet walk through the small village. You will walk along peaceful streets surrounded by traditional wooden houses, shops, and the typical landscape of Val Badia, already starting to breathe the mountain air that distinguishes this corner of South Tyrol.

Once you arrive at the operational center, the Adrenaline X-Treme Adventures staff will take care of everything. Easy access, no significant architectural barriers. This is where the first check-in takes place, where you provide personal data and sign the safety form. It is not formal – the instructors are kind and helpful, they ask about any fears you may have and immediately put you at ease.

From here the real journey begins. The staff will accompany you by jeep to the departure station located between the uphill station of the Piz de Plaies cable car and the valley station of the Cianross cable car. The jeep ride already allows you to appreciate the surrounding panorama, climbing towards the starting altitude. It is not an alpine ascent – the jeep follows well-known tracks, and the trip takes a few minutes. It is during this transfer that you will feel the adrenaline start to rise.

Once you arrive at the starting station, the real safety briefing begins. The instructors – qualified and competent people – will explain every detail: how to stay hooked to the pulley, which posture to maintain during the descent, and how to brake if necessary (spoiler: the pulley is self-braking, you will hardly have to do anything). They equip you with the harness, checking every hook, every strap. Safety is the mantra of this experience – it is not a joke, and they know it.

Zipline Adrenaline X-Treme Adventures

Zipline Adrenaline X-Treme Adventures

Der Moment des Abhebens: Wenn das Herz kurz aussetzt

Sie stehen auf der Startplattform. Die Landschaft vor Ihnen ist unendlich – Dolomitengipfel, schneebedeckte Kuppen (das Spektakel ist auch im Sommer atemberaubend) und grüne Täler, die sich bis zum Horizont erstrecken. Sie atmen tief durch. Der Instruktor macht den letzten Check, lächelt ermutigend und sagt die entscheidenden Worte: „Bereit? Los!“

Und dann passiert es. Der erste Augenblick ist fast ein Schock – es gibt keinen sanften Start. Sobald Sie den Halt der Plattform verlassen, beginnen Sie sofort zu fliegen. Das ist keine Übertreibung: Es ist wirklich wie Fliegen. Es ist das Gefühl des Abhebens, als würde sich Ihr Körper vom Boden lösen. Der Wind trifft Ihr Gesicht mit einer Geschwindigkeit, die anfangs monströs erscheint. Das Geräusch der Seilrolle, die über das Kabel gleitet, das Pfeifen der Luft – alles zusammen ergibt ein Sinneserlebnis, das Sie so noch nie zuvor hatten.

Die ersten Sekunden sind ein Wirbelsturm. Die Geschwindigkeit nimmt rapide zu. Der Blick nach unten – der Boden, der unter Ihnen vorbeirauscht, die Berge, die sich vor Ihnen zu öffnen scheinen – ist gleichzeitig furchteinflößend und grandios. Viele schreien instinktiv: Es ist keine echte Angst, es ist Befreiung. Es ist der Körper, der das Adrenalin durch Schall entlädt. Nach den ersten 30 bis 40 Sekunden – die Zeit, die der Verstand braucht, um das Geschehene zu verarbeiten – ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht und stabilisiert sich. Bei etwa 70–80 km/h hält die Seilrolle eine konstante Geschwindigkeit.

Hier beginnt das eigentliche Erlebnis. Sobald der erste Schock überwunden ist, können Sie endlich die Aussicht genießen. Die Abfahrt folgt einem Zick-Zack-Kurs durch das Tal mit insgesamt 10 Etappen. Es ist keine gerade Linie – die Strecke ändert mehrmals die Richtung, was Sie zu sanften Drehungen zwingt und das Gefühl von Bewegung und Bodenhaftung verstärkt. Jeder Richtungswechsel ist eine kleine Herausforderung, ein kurzer Moment der Konzentration, in dem Ihr Körper die Querbeschleunigung spürt.

Der Punkt der maximalen Intensität ist der mittlere Abschnitt, in dem Sie die maximale Höhe von 100 Metern über dem Boden erreichen. An diesem spezifischen Punkt – und Sie werden es spüren, wenn Sie dort ankommen – öffnet sich die Luft unter Ihnen vollständig. Dies ist der Moment, in dem Sie wirklich sagen können, dass Sie fliegen: Nichts zwischen Ihnen und der Leere außer dem Stahlseil. Es ist eine in ihrem Schrecken fast meditative Erfahrung – so intensiv, dass die Angst verschwindet und nur noch pures Staunen bleibt.

Die Dolomitenlandschaft aus der Luft: Eine neue Perspektive

Während des Abstiegs offenbaren sich die Dolomiten aus einer Perspektive, die 99 % der Besucher niemals erleben werden. Die Straßen, die Sie von Ihrem Wohnmobil aus kennen, erscheinen wie dünne weiße Linien. Die Wälder haben Texturen und eine Tiefe, die man vom Boden aus nicht wahrnimmt. Die Bergrücken, die Schluchten, die Hänge – alles bekommt eine neue Bedeutung, wenn man 100 Meter über der Landschaft schwebt.

Im Sommer ist das dominierende Grün fast blendend. Die Almwiesen, die Bäume des Naturparks Fanes-Sennes-Prags, die Waldgebiete des Gadertals – von Ihrem einzigartigen Aussichtspunkt aus ist alles sichtbar. Wenn Sie sich entscheiden, während des Abstiegs (mental) innezuhalten, um zu beobachten, werden Sie geologische Details der Berge sehen, die Ihnen von unten nie aufgefallen wären: die Gesteinsschichtungen, die vom Wasser gegrabenen natürlichen Kanäle, die von prähistorischen Gletschern geformten Silhouetten.

Der Klang ist faszinierend: der Wind, der an Ihren Ohren vorbeipfeift, das leise Geräusch der Seilrolle, die über das Kabel läuft, Ihr eigener beschleunigter Atem, die Freiheitsschreie, die Ihrer Kehle entweichen. Es gibt keine Musik, keine Ablenkungen – nur Sie, die Leere und die Landschaft. Es ist eine paradoxe sensorische Reinigung: eine Erfahrung am Rande der Reizüberflutung, die es dennoch schafft, tiefgreifend immersiv zu sein.

Der letzte Abstieg und die Ankunft

Nach etwa 10–15 Minuten ab dem Start des Abstiegs (die Zeit verschwimmt – es könnten sich wie 5 oder wie 30 Minuten anfühlen) beginnt die letzte Phase. Die Bergstation der Cianross-Seilbahn erscheint und kommt näher. Die Geschwindigkeit nimmt nicht drastisch ab – die Seilrolle behält ihr Tempo bei, aber der Boden unter Ihnen wirkt weniger schwindelerregend, je näher Sie ihm kommen. Die letzten 50 Meter, die letzten 30, die letzten 10…

Und dann streifen Ihre Beine fast den Boden. Sie fliegen noch immer, sind aber fast wieder gelandet. Der Instruktor, der Sie am Boden erwartet, führt Sie sanft, und mit einer letzten Bewegung setzen Ihre Füße fest auf der Landeplattform auf. Die Seilrolle stoppt. Der Flug ist vorbei.

Für einige Sekunden kann Ihr Körper noch nicht ganz glauben, was gerade passiert ist. Ihre Beine könnten leicht zittern – das ist das Adrenalin, das sich abbaut, der Körper, der in die Realität zurückkehrt. Aber der erste Instinkt? Lachen. Schreien. Denjenigen anzusehen, der im gleichen Moment bei Ihnen war, und in seinen Augen dieselbe Kombination aus Panik, Freiheit und Staunen zu erkennen, die Sie gerade erlebt haben. Viele rufen nach ihrem ersten Flug sofort: „Noch mal!“

Das Personal hilft Ihnen professionell und freundlich aus dem Klettergurt. Sie gratulieren Ihnen, und der Tonfall ihrer Stimmen verrät deutlich, dass sie diese Reaktion schon tausendmal gesehen haben – und dass sie nicht müde werden, sie zu sehen.

Praktische Informationen für Ihr Erlebnis

Körperliche Voraussetzungen und Alter:

  • Mindestalter: 5-6 Jahre mit Mindestgewichtsbeschränkungen
  • Mindestgewicht: 35-40 kg
  • Maximalgewicht: 130 kg
  • Keine Vorkenntnisse erforderlich
  • Nicht geeignet für Personen mit schwerer Höhenangst oder Herzproblemen (Rücksprache mit einem Arzt wird empfohlen)

Öffnungszeiten und Saison:

  • Sommersaison: Ende April bis Anfang November
  • Öffnungszeiten: 08:30 – 16:45 Uhr (Änderungen bei schlechtem Wetter vorbehalten)
  • Bei schlechten Wetterbedingungen kann die Zipline aus Sicherheitsgründen geschlossen werden

Gesamtdauer des Erlebnisses:

  • Etwa 1-2 Stunden von der Ankunft bis zum Check-out, einschließlich Sicherheitseinweisung, Jeep-Transport, Flug und Fotos
  • Der eigentliche Flug: 10-15 Minuten

Preise (2025):

  • Erwachsene: 89 €
  • Jugendliche (13-18 Jahre): 89 €
  • Kinder (bis 12 Jahre): 69 €
  • Gruppen (6-10 Personen): 84 € pro Person
  • Gruppen (11-20 Personen): 81 € pro Person
  • Gruppen (über 21 Personen): 77 € pro Person
  • GoPro mit individuellem Video und Materialübergabe:

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