Top

In der Stille eines Morgens in Valencia, wenn das Chaos der Stadt einen noch nicht erreicht hat, gibt es einen Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Dort reduziert sich die Welt auf kristallklare Wellen und Lebewesen, die dich mit einem Staunen beobachten, das dein eigenes widerspiegelt. Das Oceanogràfic in Valencia ist kein gewöhnliches Aquarium: Es ist eine faszinierende Erzählung über das marine Leben, ein offenes Fenster zu fernen und wunderbaren Ökosystemen, die kaum ein Besucher vergisst, sobald er die Schwelle überschritten hat.

Here, beneath those lily-pad shaped roofs designed by the architect Felix Candela, you will find 45,000 specimens belonging to over 500 different species, housed in 9 thematic areas that represent the main oceans and marine environments of our planet.
It is an experience that speaks directly to the heart of those who, traveling by camper, have chosen to go beyond simple tourism: a celebration of marine biodiversity and beauty that deserves to be protected.

Vom
Camper-Dasein

zum Zauber der Meere

Der Aufbruch vom Nomadic Experience – Motorhome Park Valencia erfolgt auf eine überraschend einfache, fast schon magische Weise. Von jedem Stellplatz des Campingparks aus spaziert man zur Metrostation Albalat dels Sorells, die in etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist (ca. 600 Meter). Der Weg führt durch die ruhigen Gassen dieses kleinen Städtchens, vorbei an bestellten Feldern und der Beschaulichkeit der valencianischen Vororte. Die Metrostation liegt in einem gut ausgeschilderten Bereich und ist selbst für diejenigen, die noch nie hier waren, leicht zu finden.

Sobald Sie die Haltestelle erreicht haben, nehmen Sie die Linie 3 der Metro Valencia. Die Fahrt in Richtung Zentrum dauert etwa 20 bis 25 Minuten. Beobachten Sie während der Fahrt aus dem Fenster, wie sich die Landschaft allmählich wandelt: von den landwirtschaftlichen Feldern über die ersten Gebäude der Stadt bis hin zu den urbanen Strukturen. Es ist eine Reise, die den Übergang von der ländlichen zur großstädtischen Welt erzählt – ideal, um sich mental auf das Erlebnis einzustimmen, das Sie erwartet.

Steigen Sie an der Station ‚Colón‘ oder ‚Turia Park‘ aus – beide bringen Sie in die Nähe des Komplexes der Stadt der Künste und Wissenschaften (Ciudad de las Artes y las Ciencias). Wenn Sie eine noch direktere Verbindung bevorzugen, können Sie direkt vom Hauptbahnhof (Estación Central) die neue Straßenbahnlinie 10 nehmen: Diese moderne Tram bringt Sie direkt zum Eingang des Komplexes und setzt Sie praktisch vor der Tür des Oceanogràfic ab. Es ist eine etwa 10- bis 15-minütige Fahrt, die den Turia-Park durchquert – jenen großen, linearen Garten, der die Stadt durchzieht. Dabei genießen Sie Ausblicke auf viel Grün und Gelassenheit, bevor Sie das große, muschelförmige Gebäude erreichen.

Die Entfernung von der letzten Haltestelle bis zum Eingang des Oceanogràfic ist minimal – nur wenige Schritte auf angenehmen Gehwegen, umgeben von futuristischer Architektur, die das Auge bereits auf das Kommende einstimmt. Keine Anstrengung, kein Stress: nur die Vorfreude auf die Entdeckung.

Im Inneren des Oceanogràfic

Eine Reise durch die Unterwasserwelten

Die Schwelle des Oceanogràfic zu überschreiten bedeutet, sich auf eine fesselnde Reise durch die wichtigsten marinen Ökosysteme unseres Planeten zu begeben. Der Rundgang ist keineswegs zufällig: Er wurde so konzipiert, dass er Sie schrittweise von den Tiefen der Ozeane bis in die arktischen Lebensräume führt und dabei eine Geschichte voller Artenvielfalt und Staunen erzählt.

Der Ozeantunnel: Wenn die Grenze verschwindet

Der erste Moment, der sich in Ihr Gedächtnis einprägen wird, ist der berühmte 70 Meter lange Unterwassertunnel – der längste in Europa. Wenn man hindurchgeht, verschwindet die Grenze zwischen Ihnen und dem marinen Leben: Über Ihrem Kopf, neben Ihnen und sogar unter Ihren Füßen schwimmen Sandtigerhaie, Bullenhaie, Rochen und die majestätischen Mondfische. Es ist nicht die Kühle einer Glasbarriere, die Sie trennt, sondern eine fast greifbare Präsenz von Lebewesen, die ihr Leben fortsetzen, ohne sich Ihrer Beobachtung bewusst zu sein. Die Haie ziehen gleichmütig an Ihnen vorbei – das ist es, was am meisten fasziniert: Sie sind nicht das Zentrum ihrer Welt, sondern ein stiller Gast in ihrem Reich. Sie werden sehen, wie effizient sich ihre langen, schlanken Körper bewegen, wie ihre Augen den Bewegungen kleinerer Fische folgen und wie ihre Form, die durch Millionen von Jahren der Evolution perfektioniert wurde, auf das Überleben ausgelegt ist. In diesem Moment erfassen Sie die tiefe Bedeutung des Wortes „Ökosystem“.

“Der Ozeantunnel”

“Er braucht keine Vorstellung.”

Arktis und Antarktis: Welten aus Eis

Der weitere Rundgang führt Sie zu den Bereichen, die den Polen gewidmet sind. Das 12 Meter hohe Gebäude in Form eines Iglus repräsentiert physisch die Arktis mit ihren zwei Dimensionen: Der obere Teil rekonstruiert die felsigen Küsten der arktischen Regionen, während die untere Ebene Sie in die gefrorenen Meere eintauchen lässt, in denen Belugawale in einem lautlosen und faszinierenden Tanz schwimmen. Diese weißen, intelligenten Geschöpfe, die in ihrer Bewegung fast mystisch wirken, scheinen durch das Glas zu kommunizieren. Wenn man sie beobachtet, denkt man unwillkürlich an die Zerbrechlichkeit dieser Ökosysteme und an die Geschwindigkeit, mit der der Klimawandel ihren Lebensraum verändert.
Der Bereich der Antarktis hingegen ist den Pinguinen gewidmet. Es ist nicht nur ein Schauspiel passiver Beobachtung: Sie werden ihre Stimmen hören – diese seltsamen Laute, die sie ausstoßen – und ihr natürliches Verhalten beobachten: das extrem schnelle Schwimmen unter Wasser, das elegante Tauchen und die tollpatschigen Bewegungen an Land, die sie so faszinierend machen. Sie können die Bereiche besichtigen, die dem Nisten und der Aufzucht der Jungen gewidmet sind, und so die Fortpflanzungszyklen dieser außergewöhnlichen Vögel verstehen.

“Die Pinguingehege”

“Das Leben ist kein Ponyhof!”

Das Delfinarium: Ein bewusstes Spektakel

Einer der Momente, die die Reise prägen, ist der Besuch des Delfinariums. Das Oceanogràfic beherbergt das größte Delfinarium Europas: ein Becken mit 26 Millionen Litern Wasser, 10,5 Meter tief, mit fünf Tanks und einer großen Tribüne, die bis zu 1.500 Zuschauer fassen kann. Hier finden biopädagogische Vorführungen statt – und das Wort „biopädagogisch“ ist hierbei entscheidend. Es ist kein Zirkus mit dressierten Tieren, sondern eine Lehrstunde über die Kommunikation der Delfine, ihr natürliches Verhalten und ihre emotionale Intelligenz. Sie werden Große Tümmler sehen (die „echten Delfine“, bekannt aus der Serie Flipper), die außergewöhnliche Akrobatik zeigen – nicht zur bloßen menschlichen Belustigung, sondern um ihre natürlichen Fähigkeiten in Koordination und Intelligenz zu demonstrieren. Die Trainer erklären, was geschieht und warum sich diese Tiere so verhalten. Es ist Bildung, kein reines Vergnügen. Viele verlassen das Delfinarium mit einem neuen Bewusstsein: Der Delfin ist ein empfindsames, komplexes Wesen, das Respekt verdient.

Das Mittelmeer und die Feuchtgebiete

Der dem Mittelmeer gewidmete Bereich bringt die Artenvielfalt des Meeres, das jene Küsten umspült, von denen aus Sie wahrscheinlich mit Ihrem Camper anreisen, buchstäblich direkt vor Ihre Füße. Sieben Aquarien zeigen den Reichtum der unterseeischen Iberischen Halbinsel: bunte Fische, Seeigel, Korallen – eine Vielfalt, die wir oft als selbstverständlich ansehen.
 
Die Feuchtgebiete, dargestellt durch die große Kugel mit 26 Metern Durchmesser, versetzen Sie in einen tropischen Mangrovenwald. Hier verschwimmt die Grenze zwischen Land und Meer: Sie werden Flamingos, Pelikane, Enten und Schwäne sehen, die in einem Raum zusammenleben, der die Umgebung der Mangroven originalgetreu nachempfindet. Es ist ein Moment der Ruhe im Vergleich zur Intensität der vorangegangenen Abschnitte, aber nicht weniger faszinierend.

Die Inseln: Seelöwen

Der den Inseln gewidmete Bereich beherbergt südamerikanische Seelöwen. Im Gegensatz zu den anderen bisher beobachteten Meerestieren besitzen Seelöwen eine faszinierende Komponente von „Persönlichkeit“. Sie scheinen Stammbesucher wiederzuerkennen, sie spielen und bewegen sich mit überraschender Agilität. Ihnen zuzusehen ist wie das Beobachten von Meerestänzern, die ihr natürliches Verhalten mit einer gewissen Bewusstheit für Ihre Anwesenheit ausführen.

“Frei, um davonzufliegen”

“protected structures for avian fauna”

Practical Tips

for the Visit

Öffnungszeiten (2025):
– Nebensaison (Januar-Juni, Oktober-Dezember): 10:00-18:00 (Sonntag-Freitag); 10:00-20:00 (Samstag)
– Zwischensaison (September): 10:00-19:00 (Sonntag-Freitag); 10:00-20:00 (Samstag)
– Hochsaison (Juli-August): 10:00-24:00 (täglich)
– Die Kassen schließen eine Stunde vor Schließung des Aquariums

 

Eintrittspreise (2025):
– Erwachsene: ca. 32,00 €
– Kinder (4-12 Jahre): ca. 24,00 €
– Kinder (0-3 Jahre): freier Eintritt
– Über 65 / Menschen mit Behinderungen: ermäßigte Tarife (Nachweis erforderlich)
– Kombiticket (Oceanogràfic + Wissenschaftsmuseum + Hemisfèric): 39,10 €
Empfohlene Dauer: Planen Sie mindestens 4-5 Stunden für den Besuch ein. Wenn Sie das Erlebnis voll ausschöpfen möchten, ist auch ein ganzer Tag nicht zu viel. Die Delfinshows dauern etwa 20-25 Minuten; prüfen Sie daher die Zeiten bei der Ankunft direkt an der Kasse.
Beste Besuchszeit: An Wochenenden und Feiertagen ist es sehr voll. Wenn möglich, besuchen Sie das Aquarium zwischen Dienstag und Donnerstag, vorzugsweise am frühen Morgen (von 10:00 bis 12:00 Uhr), wenn es noch nicht so überlaufen ist.
– Barrierefreiheit: Das Oceanogràfic ist für Menschen mit motorischen Behinderungen vollständig barrierefrei zugänglich. Aufzüge und ebene Wege sind in allen Bereichen vorhanden.
Parken und Rückkehr zum Camper:
  – Wenn Sie Ihren Camper bei Nomadic Experience geparkt haben, nehmen Sie die Straßenbahnlinie 10 in der Nähe des Oceanogràfic (Haltestelle „Pont de l’Assut de l’Or“). Diese bringt Sie zurück in Richtung Zentrum, von wo aus Sie mit der Metrolinie 3 in etwa 25 Minuten zurückkehren können.
  – Alternativ können Sie Taxis oder Ride-Sharing-Apps nutzen, falls Sie müde sind.
 
Was Sie mitbringen sollten:
  – Bequeme Kleidung und bequeme Schuhe (Sie werden viel zu Fuß unterwegs sein)
  – Leichte Jacke oder Sweatshirt – die Innenräume sind klimatisiert und könnten etwas kühl sein
  – Kamera oder Smartphone: Das Licht im Inneren ist hervorragend zum Fotografieren geeignet
  – Sonnenbrille für draußen (die Außenwege zwischen den Becken sind ungeschützt)
  – Eine wiederverwendbare Wasserflasche (Trinkbrunnen zum Auffüllen sind vorhanden)
 

Suchen Sie nach weiteren ähnlichen Erlebnissen?

Hier sind weitere Ziele, die Museumsbesuche bieten

Möchten Sie Reiseziele lieber mithilfe der Karte entdecken?

Hier sind alle Orte, die wir besucht haben
0

post a comment