Durch die Geschichte radeln: Der Geh- und Radweg Levanto–Bonassola–Framura und der Charme der ligurischen Dörfer
Wenn Sie von einem ligurischen Erlebnis träumen, das die Entspannung eines flachen Spaziergangs mit atemberaubendem Meerblick und der Entdeckung alter Dörfer verbindet, ist der Radweg Maremonti die perfekte Route für Sie. Auf einer Länge von etwa 5,5 bis 6 km verbindet dieser Weg Levanto, Bonassola und Framura. Er ist ein Juwel, das aus der alten, stillgelegten Küsteneisenbahnstrecke entstanden ist – nicht nur ein Pfad, sondern eine Einladung, langsamer zu werden, ein authentisches Ligurien zu erkunden und jeden einzelnen, unglaublichen Blick auf das Meer zu genießen.
Machen Sie sich bereit, aufs Rad zu steigen (oder in bequeme Schuhe zu schlüpfen) für eine unglaublich malerische Reise durch beleuchtete Tunnel und das Aufblitzen von tiefem Blau.
Der
Radweg
Ein Eintauchen in die Natur und die industrielle Archäologie
Die Strecke ist bekannt dafür, einfach und völlig eben zu sein – ideal für Familien, Freizeitradler oder alle, die einfach nur einen entspannten Spaziergang am Meer suchen.
Sie können bequem in Levanto (wo das Ausleihen eines Fahrrads ganz einfach ist) oder in Framura starten. Die Route bietet einen spannenden Wechsel:
Die Tunnel: Ehemalige Eisenbahntunnel, heute gut beleuchtet und angenehm kühl, in denen die Vergangenheit noch immer nachhallt (an den Wänden lassen sich sogar noch die Rußschichten der alten Lokomotiven erkennen!). Sie zu Fuß oder mit dem Rad zu durchqueren, ist ein Erlebnis für sich und sorgt für einen Hauch von Abenteuer.
Meerblick: Zwischen den Tunneln öffnet sich die Welt zu natürlichen Terrassen und Balkonen mit Blick auf die Klippen. Der Kontrast zwischen der Dunkelheit der Tunnel und dem blendenden Licht des Ligurischen Meeres ist schlichtweg unvergesslich.
Zugang zu den Buchten: Entlang der Strecke haben Sie die Möglichkeit, zu kleinen Stränden und versteckten Buchten hinabzusteigen – perfekt für eine erfrischende Pause und einen Sprung ins kristallklare Wasser.
“Die alten Eisenbahntunnel”
“Hinter den Tunneln liegen Himmel und Meer”
Drei Dörfer, drei ligurische Seelen; doch die wahre Schönheit dieser Route liegt in den Orten, die sie verbindet, jeder mit seinem ganz eigenen Charakter.
Levanto:
Das Tor zu den Cinque Terre
Levanto ist der ideale Ausgangspunkt – ein elegantes und lebhaftes Dorf, das oft als das nördliche „Tor“ zu den Cinque Terre betrachtet wird.
Nicht verpassen: Schlendern Sie durch das historische Zentrum, bewundern Sie die schwarz-weiß gestreifte Fassade der Kirche Sant’Andrea und besuchen Sie die charmante mittelalterliche Loggia. Gehen Sie hinauf zum Schloss San Giorgio für einen atemberaubenden Panoramablick.
Für Aktive: Levanto verfügt über einen breiten Strand und ist ein Orientierungspunkt für Surfer in Ligurien, besonders wenn der Libeccio-Wind perfekte Wellen bringt.
Bonassola:
Die verborgene Perle
Nach etwa 2,5 km Fahrt erreichen Sie Bonassola – ein kleines Stück vom Paradies.
Atmosphäre: Dieses Seedorf ist kleiner und ruhiger als Levanto, mit farbenfrohen Häusern, die eine bezaubernde Bucht überblicken.
Strand und Pausen: Sein Strand ist perfekt für einen Eisstopp oder ein schnelles Mittagessen. Wenn Sie Zeit haben, machen Sie einen kurzen Abstecher zur Punta del Carlino für einen spektakulären Blick auf die Klippen.
“Auch unsere vierbeinigen Freunde können das Ligurische Meer genießen.”
“Eine wohlverdiente Belohnung am Ende der Reise.”
Framura:
“Ein weitläufiges und ungezähmtes Dorf”
Framura ist der Endpunkt (oder Ausgangspunkt) – und vielleicht der wildeste und am wenigsten touristische der drei Orte. Es ist kein einzelnes Dorf, sondern eine Ansammlung von fünf kleinen Weilern, die zwischen dem Meer und den Hügeln verstreut liegen.
Nützliche
Reisetipps
Fahrzeit: Mit dem Fahrrad dauert die einfache Strecke etwa 20–30 Minuten, zuzüglich der Zeit für Stopps in den Dörfern. Zu Fuß sollten Sie etwa eine Stunde pro Weg einplanen.
Fahrradverleih: Fahrradverleihstationen finden Sie in Levanto, Bonassola und Framura (oft werden auch E-Bikes angeboten). Die Stundensätze sind sehr erschwinglich.
Wetter: Da ein Großteil der Strecke überdacht (in Tunneln) verläuft, ist sie selbst an heißeren Tagen angenehm. Dennoch bieten der Frühling und der Herbst die schönsten Farben und Düfte der mediterranen Macchia.






